1. Herren – Starke Defensivleistung macht Engelmann glücklich

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© INGO MOELLERS
Hinten und vorne stark: Spielmacher Marcel Behrens (beim Wurf) war Teil des sicheren Grüppenbührener Abwehrverbunds und erzielte beim 28:18-Sieg gegen Bohmte zudem sieben Treffer.

Landesliga: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gewinnt ungefährdet mit 28:18 gegen TV 01 Bohmte/Nur acht technische Fehler
Starke Defensivleistung macht Engelmann glücklich
Frederic Oetken

Nach der enttäuschenden Niederlage beim FC Schüttorf haben die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Ihr Heimspiel gegen den TV 01 Bohmte gewannen sie am Sonnabend mit 28:18 (16:9) und schoben sich auf den fünften Tabellenplatz vor. „Das war eine gute Reaktion auf das Schüttorf-Spiel“, sagte Trainer Sven Engelmann.
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Anfangs fanden die Grüppenbührener in der Halle am Ammerweg allerdings schleppend in die Partie. Die Bohmter spielten ihre Angriffe aus, sodass die Gastgeber kaum einmal in Ballbesitz gelangten. Dennoch setzte sich die Engelmann-Sieben auf 5:2 ab. Immer wenn die Hausherren das Tempo erhöhten, kamen sie zu Torerfolgen. Zudem stand die Defensive ausgesprochen sicher. Dort arbeiteten Tobias Sprenger, Marcel Behrens und Yannick Lau hervorragend zusammen. Auch die Abstimmung mit Torhüter Jan-Bernd Döhle funktionierte hervorragend. Zur Pause lag Grüppenbühren folglich mit 16:9 vorne.

Nach Wiederanpfiff legten die Gastgeber einen Zwischenspurt ein – 23:17. Entscheidend für den klaren Vorsprung war, dass die Grüppenbührener sehr konzentriert agierten und sich insgesamt nur acht technische Fehler erlaubten. Zudem wurden bei den Gästen mit zunehmender Spieldauer konditionelle Mängel deutlich. Eine Rote Karte wegen groben Foulspiels bereitete den Bohmtern zusätzliche Probleme. Somit kamen die Hausherren dank ihrer starken Defensive immer wieder zu Ballgewinnen, die sie zu einfachen Treffern nutzten. Den ungefährdeten Sieg brachte das Heimteam in der Schlussphase souverän über die Zeit.

Engelmann zeigte sich mit der Vorstellung seiner Mannschaft hoch zufrieden: „Meine Jungs haben eine tolle Moral bewiesen und gerade in der Abwehr hervorragend gestanden. Darüber freue ich mich besonders. Die Defensivleistung war der Grundstein zum Erfolg.“ Nun seien die beiden kommenden Spiele gegen den TuS Bramsche und die HSG Neuenburg/Bockhorn richtungsweisend. Mit Siegen könne sich sein Team in der Tabelle oben festsetzen, sagte Engelmann. Allerdings verpasst Leistungsträger Werner Dörgeloh wegen seiner Rotsperre noch eine weitere Partie und darf erst gegen Neuenburg wieder auflaufen.

Quelle: Delmenhorster Kurier

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1. Herren – Landkreis-HSG spaziert zum lockeren Sieg

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Zog gekonnt die Fäden: Marcel Behrens (rechts) entwischte der Bohmter Abwehr regelmäßig und führte Grüppenbühren/Bookholzberg zum klaren Sieg. Foto: ROLF TOBIS

Grüppenbühren findet in der Handball-Landesliga wieder in die Erfolgsspur. Torwart Jan-Bernd Döhle ragt beim 28:18 gegen Bohmte heraus.
Von HEINZ QUAHS

BOOKHOLZBERG. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat ihr Verfolgerduell in der Handball-Landesliga überraschend locker gewonnen und damit Trainer Sven Engelmann besänftigt. Engelmann hatte nach zuletzt schwachen Auftritten Wiedergutmachung gefordert; sein Team ließ beim 28:18 (16:9) gegen den TV 01 Bohmte Taten folgen. „Das war die richtige Antwort“, fand auch Engelmann: „Ich hoffe, dass wir diesen Schwung für die nächsten Wochen mitnehmen können.“
Matchwinner war auf Seiten der HSG Torwart Jan-Bernd Döhle, der einige überragende Paraden zeigte. Grüppenbühren hatte die Partie von Beginn an im Griff, führte nach zehn Minuten mit 6:3 und nach 20 Minuten mit 12:6. Bei Bohmte sorgte Pascal Martin kurz darauf für die auffälligste Szene: Bei einem Konter riss er Grüppenbührens Stefan Buß am Wurfarm und sah dafür Rot.
In der zweiten Hälfte konnte Engelmann es sich sogar leisten, fleißig durchzuwechseln. Das nutzte Bohmte, um bis Mitte der zweiten Hälfte auf 16:20 heranzukommen. Danach erhöhte die HSG das Tempo wieder und schüttelte die Gäste vor allem in der Schlussphase mächtig durch. Nach dem Zwischenstand von 24:18 gelangen Grüppenbühren/Bookholzberg die letzten vier Tore der Partie. Am kommenden Wochenende kommt es für Engelmanns Team beim Dritten, TuS Bramsche, zu einer weiteren wichtigen Partie. „Was der Sieg gegen Bohmte wert ist, werden wir erst nach dem Bramsche-Spiel wissen“, sagte der HSG-Coach.

Quelle: DK Online

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1. Herren – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hofft auf Heimnimbus im Spiel gegen Bohmte

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[…] HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hofft auf Heimnimbus im Spiel gegen Bohmte

Sigrid Quahs

LANDKREIS […]

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg – TV 01 Bohmte (Sonnabend, 19.30 Uhr). Nach seinem Ausraster in Schüttorf wurde HSG-Spieler Werner Dörgeloh für zwei Spiele gesperrt. Damit fehlt der wichtige Akteur im Spiel des Sechstplatzierten gegen den TV Bohmte, der auf Rang vier liegt. HSG-Trainer Sven Engelmann erwartet von seinem Team einiges: „Ich verlange von der Mannschaft eine Wiedergutmachung der völlig unnötigen Niederlage in Schüttorf.“ Engelmann hofft auf den Nimbus, Zuhause noch keinen Punkt vergeben zu haben. Wenn das Zusammenspiel in der Deckung genau so gut läuft wie in den vorigen Heimspielen, werde der Gegner es schwer haben.

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Quelle: NWZ Online

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1. Herren – Grüppenbühren in der Pflicht

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[…] Grüppenbühren in der Pflicht

GANDERKESEE (QU).

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Mit vier Punkten aus ihren noch drei verbleibenden Spielen wäre die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg vermutlich auch zufrieden. Der Tabellensechste trifft noch auf zwei Spitzenteams, morgen um 19.30 Uhr zunächst zuhause auf den Vierten TV 01 Bohmte. Die Gäste aus dem Kreis Osnabrück sind die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, allerdings hat die HSG in eigener Halle bislang noch keinen Punkt abgegeben. Nach der jüngsten Niederlage beim FC Schüttorf nimmt HSG-Trainer Sven Engelmann das Team in die Pflicht: „Ich erwarte eine Reaktion.“

Quelle: DK Online

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1. Herren – HSG leistet sich zu viele Fehler

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HSG leistet sich zu viele Fehler
Grüppenbühren/Bookholzberg unterliegt 33:36
Sigrid Quahs

LANDKREIS Erneut kassierten die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg eine Auswärtsniederlage, diesmal gegen den FC Schüttorf 09 mit 33:36 (19:13). Damit rutschte der Landesligist ins Mittelfeld der Tabelle.

Andreas Müller, der für Sven Engelmann auf der Bank saß, macht dafür zwei Gründe aus: „Erstens konnte die Deckung nicht an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, und zweitens gab es einige Undiszipliniertheiten.“ Diese sorgten neben zwei Hinausstellungen auch noch für eine rote Karte gegen Werner Dörgeloh (41.), der gegenüber dem Publikum entgleist war.

Von Beginn an fehlte der HSG der richtige Biss, im ersten Abschnitt arbeitete die Abwehr nicht so konzentriert. Konnte man bis zum 5:3 (10.) noch mithalten, nutzten die Schüttorfer in der Folge jeden Fehler im Aufbau und Abschluss der Gäste zu Kontern. Über 11:6 bauten die Gastgeber den Vorsprung bis auf 19:11 aus, ehe Kevin Pintscher und Julian Stolz den Rückstand der Gäste noch um zwei Tore verkürzten.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte kontrollierte Schüttorf bis zum 25:19. Doch ausgerechnet der Platzverweis gegen Dörgeloh sorgte für einen Ruck in der Müller-Truppe. Selbst in doppelter Unterzahl kassierten die Gäste in dieser Phase keine weiteren Treffer und holten anschließend auf. In der Schlussphase hätte sich die HSG nach dem Anschlusstreffern zum 29:31 von Behrens dann sogar noch belohnen können, doch weitere Fehler im Aufbau und Abschluss machten dieses unmöglich.

Quelle: NWZ Online

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1. Herren – Dörgeloh lässt sich provozieren

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Landesliga: Grüppenbühren mit 33:36
Dörgeloh lässt sich provozieren
Frederic Oetken

Nach einer undisziplinierten Vorstellung haben die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Sonnabend beim FC Schüttorf 09 mit 33:36 (13:19) verloren. Da Coach Sven Engelmann mit seinem zweiten Verein, dem Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum im Einsatz war, betreute Co-Trainer Andreas Müller das Team. „Ich bin maßlos enttäuscht. Die Mannschaft hat die richtige Einstellung vermissen lassen“, kritisierte Müller.
In der Deckung luden die Grüppenbührener ihren Gegner förmlich zum Torewerfen ein, während sie im Angriff viele technische Fehler begingen. Allein im ersten Durchgang liefen die Schüttorfer zwölf Tempogegenstöße und führten zur Pause mit 19:13. In der 42. Minute folgte eine Schlüsselszene der Partie: Grüppenbührens Routinier Werner Dörgeloh ließ sich nach Bemerkungen aus dem Publikum zu einer unsportlichen Geste hinreißen und sah die Rote Karte. „Solch eine Aktion geht gar nicht, das weiß Werner auch“, sagte Müller.

Trotz des Platzverweises kamen die Gäste auf 28:30 heran (51.). Dann kassierten sie jedoch eine unnötige Zeitstrafe, und Schüttorf setzte sich entscheidend ab. „So dürfen wir uns nicht präsentieren. Der Gegner wäre schlagbar gewesen, doch unsere Leistung war unterirdisch“, wetterte Müller. Den Anschluss nach oben haben die Grüppenbührener nun vorerst verloren. „Wir sind jetzt im grauen Mittelfeld anzusiedeln“, stellte Müller fest.

Quelle: Delmenhorster Kurier

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1. Herren – HSG wacht zu spät auf

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HSG wacht zu spät auf
Landesligist verliert mit 33:36

GRÜPPENBÜHREN (QU). Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sind ins Tabellenmittelfeld abgerutscht. Sie verloren beim FC Schüttorf mit 26:33 (13:19). „Für die Niederlage gibt es zwei Gründe“, sagte Andreas Müller, der Sven Engelmann auf der Trainerbank vertrat. „Wir haben in der Deckung nicht an die Leistung der letzten Spiele angeknüpft. Und es gab, vor allem in der zweiten Hälfte, einige Undiszipliniertheiten, die in zwei Hinausstellungen und einer Roten Karte gegen Werner Dörgeloh gipfelten.“
Lange ließ die HSG-Abwehr dem FCS-Angriff viel zu viele Freiräume. In der HSG-Offensive fehlte die klare Linie, die Trefferquote war schwach. So schien die Partie beim 13:19 zur Pause und dann beim 19:25 (40.) bereits verloren. Hinzu kam, dass Dörgeloh nach einer Entgleisung gegen die Zuschauer vom Platz flog (41.). Doch es ging ein Ruck durch das HSG-Team, das sich bis auf 29:31 herankämpfte. Die Wende gelang ihm aber nicht mehr.

Quelle: DK Online

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1. Herren – „Ich fordere keinen Sieg“

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HSG GRÜPPENBÜHREN
„Ich fordere keinen Sieg“
KIM PATRICK PUHLMANN

Die Spieler der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sind nach dem Derbysieg gegen den TSV Ganderkesee bester Laune. „Die Truppe hatte viel Spaß während der Woche“, sagt Trainer Sven Engelmann. „Wir haben nur lockere Trainingseinheiten absolviert.“ Die heutige Partie beim FC Schüttorf 09 sollte das Team allerdings nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich weist Grüppenbühren eine unbefriedigende Auswärtsbilanz auf: Lediglich eins von vier Spielen gewann die Engelmann-Sieben. Der Coach ist sich dieser Schwäche bewusst: „Ich fordere keinen Sieg. Aber auswärts zu punkten, wäre prinzipiell mal wieder gut.“ Engelmann selbst reist nicht nach Schüttorf. Sein anderes Team, der Verbandsligist FTSV Jahn Brinkum, spielt eine Stunde später bei TuRa Marienhafe. Der Co-Trainer Andreas Müller betreut stattdessen die Grüppenbührener. Alex Depperschmidt erholt sich noch von seinem Muskelfaserriss, ob er spielt, entscheidet sich erst heute. Definitiv fällt Nico Mönnich aus (private Gründe).
(kpp)

Heute, 18 Uhr, Jahn-Sporthalle

Quelle: Delmenhorster Kurier

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1. Herren – Zitterpartie im Derby

Kampf um die Punkte: Kevin Pintscher (HSG Gruppenbühren/Bookholzberg) auf der Jagd nach Toren
Bild: Dörte Eilers

Zitterpartie im Derby
HSG setzt sich gegen Ganderkesee 29:26 durch

Obwohl der Goalgetter fehlte, siegte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Glänzend war ihr Auftritt aber nicht.
Sigrid Quahs

BOOKHOLZBERG Es war ein intensiv geführtes Nachbarschaftsderby in der Handball-Landesliga der Männer, das lange auf des Messers Schneide stand. Am Ende nutzte der Gastgeber HSG Grüppenbühren/Bookholzberg die Fehler des TSV Ganderkesee konsequent und gewann mit 29:26 (10:11).

Für beide Mannschaften ging es um viel: Ganderkesee wollte punkten, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen, die Hausherren benötigten den Sieg, um weiterhin im oberen Tabellendrittel mitmischen zu können. Seiner Favoritenrolle wurde das Team von Coach Sven Engelmann nicht gerecht. So fühlten sich die Gäste in ihrer Rolle recht wohl. Besonders Tobias Petrick und Sven Still setzten bei schnellen Kombinationen immer wieder Akzente.

Die Partie blieb in der ersten Hälfte bei wechselnden Führungen offen. Der Engelmann-Sieben fehlte wegen einer Verletzung der Goalgetter Werner Dörgeloh. Dadurch fehlte auch der Druck im Angriffsspiel, und die Hausherren lagen nach zehn Minuten 1:3 zurück. Doch schon wenig später glich die HSG zum 4:4 aus (14), ehe Tobias Petrick den Abstand wieder auf 7:5 (19.) ausbaute. Als Ganderkesee dann eine hochkarätige Chance liegen ließ, drehte die HSG richtig auf und kam nach drei Toren in Folge erstmals zu einer 8:7-Führung, die sie aber nicht bis zur Pause hielt. Erneut warf der überragende Tobias Petrick sein Team mit zwei Toren in Folge wieder in Führung.

Im ersten Abschnitt hatte die HSG-Deckung statisch und mit viel Härte agiert. In der zweiten Hälfte ging es zwar weiter robust zur Sache, die Gastgeber spielten aber schneller und ließen den Ganderkeseern nicht mehr so viel Raum zum Kombinieren. Trotzdem kamen die Gäste über sehenswerte Kombinationen vom Kreis und aus dem Rückraum zu Toren und schienen nach dem 13:16 (37.) weiter auf Kurs Richtung Sieg.

Einen Holztreffer von Sven Still nutzte HSG-Spieler Julian Stolz zum 22:20, doch schon im nächsten Angriff holten die Gäste durch Petrick wieder auf. Und als Kirschning einen Konter der HSG parierte, schaffte Benjamin Heinze von der rechten Außenbahn noch einmal den Ausgleich zum 22:22 (52.).

In der Schlussphase setzte Ganderkesee mit einer offenen Deckung alles auf eine Karte, doch beantwortete die HSG jeden Treffer mit einem Gegentor. Die Gastgeber leisteten sich weniger Fehler und kamen zu ihrem verdienten Erfolg.

Das sah auch HSG-Coach Sven Engelmann so: „Besonders in der zweiten Hälfte konnte wir das Tempo aus der eigenen Deckung nach vorne steigern und dadurch fielen die entscheidenden Tore.“ Höchst unzufrieden zeigte sich dagegen Ganderkesees Trainer Jörn Franke: „Die Chance war da, dem Gegner die Punkte abzunehmen, doch in der zweiten Hälfte hat die Mannschaft einige bittere Fehler gemacht und ist dafür bestraft worden.“

Quelle: NWZ Online

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1. Herren – Döhle dreht das Derby

Landesliga: Ganderkesee ärgert Grüppenbühren lange Zeit, verliert aber mit 26:29
Döhle dreht das Derby
Heino Horstmann

Handball

© INGO MOELLERS
Marcel Behrens (links) drehte in der zweiten Hälfte auf und führte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zum 29:26-Derbysieg gegen den TSV Ganderkesee.

Mitte der zweiten Hälfte lag der Außenseiter plötzlich mit drei Toren vorne, und eine Überraschung schien sich abzuzeichnen. Am Ende nahm das Handball-Landesliga-Derby aber den erwarteten Ausgang: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bezwang den TSV Ganderkesee mit 29:26 (10:11) und sorgte für große Erleichterung bei Trainer Sven Engelmann.

Der Favorit hat sich durchgesetzt, geglänzt hat er dabei jedoch nicht. Mit 29:26 (10:11) gewannen die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Sonnabend das Landesliga-Derby gegen den TSV Ganderkesee. Für Grüppenbührens Trainer Sven Engelmann zählte nur der Sieg, das Zustandekommen war sekundär. „Wir müssen gewinnen, um in naher Zukunft in Ruhe arbeiten zu können“, hatte er bereits vor der Partie gefordert.

Dass die favorisierten Gastgeber unter einem enormen Druck standen, war für die 200 Zuschauer in der Halle am Ammerweg in der ersten Hälfte deutlich zu sehen. Technische Fehler und Schwächen beim Torwurf ließen die Ganderkeseer immer wieder leicht in Ballbesitz kommen. Zudem machte sich das verletzungsbedingte Fehlen von Grüppenbührens Routinier Werner Dörgeloh bemerkbar, der lediglich für einen Siebenmeter eingewechselt wurde. Die Gäste um Coach Jörn Franke boten im ersten Durchgang sehenswerte Spielzüge und lagen zur Pause folgerichtig mit 11:10 vorne. Die Führung hätte sogar höher ausfallen können, doch Grüppenbührens Torhüter Jan-Bernd Döhle hatte mehrere Großchancen vereitelt.

Seiner Abwehr sprach Franke ein Lob aus: „Zehn Gegentreffer in einer Halbzeit sprechen für eine kompakte Defensivabteilung.“ Gegen die 6:0-Deckung der Ganderkeseer fanden die Gastgeber in der Tat kein Mittel. Zudem präsentierte sich auch Gästekeeper Andreas Kirschning in glänzender Form und bügelte einige Fehler seiner Vorderleute aus. Erst in der siebten Minute musste er erstmals hinter sich greifen: Grüppenbührens Stefan Buß, mit zwölf Toren der beste Werfer der Partie, traf zum 1:2. Zuvor war die Franke-Sieben durch Tobias Petrick und Mario Wessels mit 2:0 in Front gegangen.

Behrens führt klug Regie

Auch nach dem Seitenwechsel machten die Gäste zunächst das Spiel. Als Michael Uken, mit neun Toren der treffsicherste Ganderkeseer, das 16:13 markierte, schien sich eine Sensation anzubahnen. Engelmann musste reagieren. Er brachte Döhle für den glücklosen Arne Klostermann, der in der zweiten Hälfte das Grüppenbührener Tor gehütet hatte. Nun ging ein Ruck durch das Heimteam. Döhle gab seinen Vorderleuten mit spektakulären Paraden mehr Sicherheit. Die Abwehr der Hausherren stand kompakter, und im Angriff zog Marcel Behrens die Fäden. Der Spielmacher setzte seine Nebenleute immer wieder gekonnt in Szene.

Marcel Biedermann brachte Grüppenbühren Mitte des zweiten Abschnitts erstmals in Führung – 20:19. Die Ganderkeseer mussten ihrem anstrengenden Tempospiel Tribut zollen. Die Konzentration ließ nach, was sich an technischen Fehlern und schwachen Abschlüssen zeigte. Vier Minuten vor dem Ende führten die Gastgeber folglich mit drei Treffern Vorsprung, danach brachten sie den Erfolg souverän über die Zeit. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Auch wenn längst nicht alles nach Wunsch lief, hat sie in der entscheidenden Phase Moral gezeigt. Darauf lässt sich aufbauen“, resümierte Engelmann, dessen Team auf Tabellenplatz fünf rangiert.

Ganderkesee ist aktuell Zwölfter. Coach Franke zeigte sich nach dem Derby verärgert: „Da war mehr für uns drin, die Niederlage war unnötig. In der Schlussphase der zweiten Hälfte haben meine Spieler die vorgegebene Marschroute nicht mehr eingehalten.“

Quelle: Delmenhorster Kurier

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