So gehen Grüppenbühren/Bookholzberg und Hoykenkamp das Derby an

Tobias Sprenger (hier beim Derby im Dezember 2018) spielt inzwischen in der zweiten Bookholzberger Mannschaft, hilft gegen Hoykenkamp aber im ersten Team aus.
Foto: Ingo Möllers

Ein Derby zwischen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der TS Hoykenkamp ist immer etwas Besonderes. An diesem Freitagabend kommen sogar noch zwei Aspekte hinzu, die das Spiel besonders brisant machen.

Stefan Buß hat als Spieler der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg viele Derbys gegen die TS Hoykenkamp miterlebt. Wenn er sich an einen besonderen Derbymoment erinnern soll, muss er trotzdem nicht lange überlegen. Buß, inzwischen Trainer der Bookholzberger, denkt dann an Werner Dörgeloh und daran, wie sein heutiger Co-Trainer im März 2017 mit der finalen Aktion der Partie einen Siebenmeter zum 31:30-Sieg in Hoykenkamp verwandelte. „Das war wirklich in letzter Sekunde“, sagt Buß. Der Jubel fiel derart enthusiastisch aus, dass sich Dörgeloh dabei eine Platzwunde über dem Auge zuzog, die später im Krankenhaus versorgt werden musste. Über solche Momente wird auch fünf Jahre später noch geredet, das Derby ist eben etwas Besonderes. An diesem Freitagabend können sich wieder Spieler im Vereinsgedächtnis verewigen: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfängt die TS Hoykenkamp ab 20 Uhr zum Landesliga-Derby.

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