Landesliga-Handballerinnen der HSG suchen neuen Trainer

Gibt sein Traineramt bei der HSG ab: Rolf Tants
Bild: Verein

Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg suchen einen neuen Coach. Rolf Tants hat sein Engagement beim Landesligisten beendet.

BOOKHOLZBERG Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg suchen einen neuen Coach für die erste Frauenmannschaft. Der bisherige Trainer, Rolf Tants, hat sein Engagement beim Landesligisten beendet.

Tants hatte diesen Schritt bereits Ende vergangenen Jahres angedeutet, sich dabei aber die Option des Weitermachens noch offen gehalten. Nun musste er aber seinen Abschied bekanntgeben. „Es passt beruflich und auch im privaten Bereich zur Zeit nicht mehr zusammen“, begründete der bisherige Trainer. Er habe die Entscheidung lange herausgezögert, wolle mit seinem Schritt nun aber dem Verein um den Vorsitzenden Holger Jüchter die weiteren Planungen ermöglichen.
„Ich habe das Frauen-Team sehr gerne trainiert. Denn in dieser tollen Truppe zogen fast alle an einem Strang und es gab kaum einmal Unstimmigkeiten, so dass ich immer wieder mit viel Freude zum Training und auch zu den Punktspielen gekommen bin“, blickte Tants zurück. Er habe sich den Abschied nicht leicht gemacht, zumal zuvor schon die ersten drei Jahre bei der zweiten Herren der HSG in der Landesklasse großen Spaß gemacht hätten. „Auch hier hat Rolf tolle Arbeit geleistet“, lobte Jüchter.

Als Tants die HSG-Frauen übernahm, war der Abstieg aus der Landesliga in der Saison 2018/2019 schon beschlossene Sache. Doch bereits in der folgenden Saison in der Landesklasse zeigte sich das Team wieder von einer ganz starken Seite und kämpfte mit der HSG Hude/Falkenburg II in einem Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg, der dann nach dem coronabedingten Saisonabbruch auch erfolgreich gelang. In der aktuellen Saison konnten die Spielerinnen von Grüppenbühren/Bookholzberg in der Landesliga Nord allerdings noch kein Spiel bestreiten.

Jüchter bedauert die Entscheidung von Tants, versteht aber auch die Argumente des bisherigen Trainers: „Hier gehen Beruf und Familie klar vor, denn wir verdienen alle unser Geld nicht mit unserem Handballsport.“ Die Suche nach einem Nachfolger laufe – bislang sei man aber noch nicht fündig geworden.

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