LANDKREIS Große Überraschungen blieben aus, und so sind die Verantwortlichen der Landkreisclubs mit der Einteilung in den Handball-Staffeln auf Verbandsebene zufrieden.

Landesligen
Etwas schwieriger ist die Situation in den Landesligen, denn hier wird bei den Männern nach der Saison die Anzahl der Mannschaften wieder auf 70 verringert. Deshalb wird die Anzahl der Aufsteiger in die Verbandsliga von fünf auf sieben erhöht – das heißt, dass die jeweiligen Meister direkt aufsteigen können. Dagegen steigen die Tabellenvorletzten und -letzten jeder Staffel direkt in die höchsten Klassen der Regionen ab, da die Landesklassen nach dieser Saison aufgelöst werden. Sollte die gewünschte Anzahl von 70 Teams nicht erreicht werden, erfolg die Anpassung in der folgenden Saison 2021/2022.

Auch in der Landesliga der Frauen sind kleine Korrekturen notwendig, denn hier steigen aus den sechs Staffeln jeweils die Meister direkt in die Oberliga auf, während die Vorletzten und Letzten jeder Staffel direkt absteigen.

Männer Bookholzberg
Trainer Stefan Buß vom Männer-Landesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sieht die neue Einteilung der Staffeln gelassen: „Insgesamt scheint mir diese Staffel aber deutlich stärker als die Landesliga Nord zu sein.“

Besonders freut sich Buß schon auf die Derbys mit Aufsteiger TS Hoykenkamp. Beginnen wird die HSG mit einem Auswärtsspiel beim TV Langen, ehe es zur Heimpremiere gegen Schwanewede/Neuenkirchen II kommt. Der HSG-Coach hofft, mit seinem Team erneut unter den ersten Vier zu landen. Nachdem die HSG in den Grundlagen Athletik und Ausdauer sehr gut gearbeitet hat, geht es nun nach einer Pause am 4. August in der Halle wieder in die Vollen. Bis dahin wird Buß auch seinen Kader bekannt geben. Zudem ist noch ein Trainingslager Ende August in Dänemark geplant. „Das soll die Mannschaft noch einmal weiter voranbringen“, hofft der Coach.

https://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/lokalsport/landkreis-handball-relegation-in-frauen-oberliga-geplant_a_50,9,980393314.html