Weder Fußballer noch Handballer können zurzeit als Mannschaft trainieren. Um fit zu bleiben, werden die Joggingschuhe geschnürt.

LANDKREIS Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, sagt ein Sprichwort. Die Zeiten sind außergewöhnlich geworden. Das Corona-Virus bremst alles aus. Auch den Sport. Sowohl Sportplätze als auch -hallen wurden in der gesamten Region gesperrt. Die Verbände lassen den Spielbetrieb ruhen. Fußballer und Handballer pausieren mindestens bis zum 19. April. Wie reagieren Mannschaften und Trainer? Wie halten sie sich fit? Die NWZ fragte bei Vereinen aus dem Landkreis nach.

Landesligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg steckt noch mitten im Kampf um die Meisterschaft. „Es fühlt sich alles merkwürdig an“, sagt Trainer Stefan Buß, „so ganz ohne Handball.“ Auch er habe seinen Mannen gesagt, dass zwei bis drei Laufeinheiten in der Woche absolviert werden sollten, um den Zeitraum ohne Mannschaftstraining zu überbrücken. „Wir können nur abwarten, wie es weitergeht“, sagt der 39-Jährige, „ich bin recht zuversichtlich, dass weitergespielt wird.“ Der HSG-Coach hofft, am Ende noch vor Schiffdorf und Oyten zu stehen. Es sei nicht fair, den aktuellen Stand als Abschlusstabelle zu nehmen. „Notfalls müsste der Titel in Turnierform ausgespielt werden“, fordert Buß Fairness.

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