2.Herren – HSG trumpft gegen Spitzenreiter auf

24. Januar 2020
Torgarant: Torsten Jüchter traf achtmal für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II.

Der 37:25-Erfolg war nicht zu erwarten gewesen. Lange Zeit zum Ausruhen bleibt nun nicht.

LANDKREIS In der Handball-Landesklasse der Männer gewann die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II das Nachholspiel gegen Neuenburg/Bockhorn souverän. Am Wochenende stehen für die Teams aus dem Landkreis weitere Aufgaben an.

• Spielbericht
HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II – HSG Neuenburg/Bockhorn 37:25 (21:11). Im Nachholspiel fegte die HSG den Tabellenführer mit einem 37:25-Kantersieg förmlich aus der Halle und verbesserte sich mit diesem Erfolg auf den vierten Tabellenplatz. Es war ein Spiel nach dem Geschmack der Zuschauer, denn die Gastgeber waren von Anfang an tonangebend. Die Abwehr hatte sich auf die starken Gäste eingestellt und Torhüter Jan-Dirk Alfs überragte. Im Spielaufbau wusste die HSG -Reserve über weite Strecken auch zu überzeugen. Bis zur Pause war sie schon bis auf 21:11 enteilt.

Nach dem Seitenwechsel ließ es das Team von Trainer Sebastian Weete zwar etwas ruhiger angehen, so dass Neuenburg verkürzen konnte, anschließend fand man aber zurück in die Spur, leistete sich einen offenen Schlagabtausch und baute den Vorsprung sogar noch etwas aus. Neuenburg setzte immer wieder geschickt seine Außen in Szene, doch die HSG hatte stets Antworten parat und ließ die Gäste nicht mehr herankommen.

In der Schlussphase agierte der Gast mit einer offeneren Deckungsvariante, an diesem Tag aber konnte auch das die heimische HSG nicht aus der Ruhe bringen. Das Team um Trainer Weete behielt einen klaren Kopf und feierte einen auch in der Höhe verdienten Erfolg.

• Vorberichte
HSG Grüppenbühren/Bookholzberg TB II – SG Friedrichfsehn/Petersfehn II (Samstag, 19 Uhr). Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Auch wenn die HSG-Spieler den deutlichen Sieg gegen den Ligenprimus noch in den Köpfen haben, steht an diesem Wochenende schon die nächste Aufgabe an. Die Gäste aus Friedrichsfehn stecken zwar recht tief im Tabellenkeller fest, HSG-Trainer Sebastian Weete warnt aber vor Übermut. „Wir haben immer noch viele angeschlagene Spieler und sollten diesem Spiel mit großem Respekt begegnen“, so Weete.

Die Gäste verfügen über einen sehr starken Angriff, aus dem in Thio Remmers und Leon Beyrich zwei torgefährliche Spieler herausragen. Friedrichsfehn versucht stets, das Tempo hoch zu halten. Daher sollte die HSG-Abwehr sehr konzentriert zu Werke gehen, um ihrerseits Ballgewinne zu einfachen Torerfolgen nutzen zu können. Im Angriff fordert Weete, dass seine Truppe geduldig und konzentriert auf die Chancen wartet. Der Gegner ist im eigenen Abwehrverband für eine robuste Gangart bekannt. Daher wird es wichtig sein, dass sich die HSG den Schneid nicht abkaufen lässt, sondern mutig zu Werke geht.