1.Herren – Buß-Sieben springt auf Platz zwei

23. Dezember 2019
Carsten Jüchter erzielte drei Tore für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gegen die HSG Verden-Aller. (INGO MöLLERS)

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat sich deutlich mit 39:16 gegen die HSG Verden-Aller durchgesetzt und springt damit auf Platz zwei.

Bookholzberg. Es war ein Jahresabschluss nach Maß und die Stimmung hätte beim Handball-Landesligaspiel zwischen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der HSG Verden-Aller nicht besser sein können aus Gastgebersicht. Die Mannschaft von Trainer Stefan Buß legte nämlich 60 Minuten lang sehenswerten Handball auf die Platte und schickte die Gäste mit einer 39:16 (18:10)-Niederlage nach Hause.

Der Förderverein der Gastgeber hatte sich im Vorfeld der Partie einiges einfallen lassen und sorgte für das leibliche Wohl der Fans, die die Halle dann auch füllten und obendrein noch ein starkes Spiel ihrer Heimmannschaft sahen. „Wir haben mit unserer über die gesamte Spielzeit praktizierten 5:1-Deckung Beton angerührt, womit der Gegner nichts anfangen konnte. Hier haben wir uns viele Bälle erkämpft und sind dann mit Volldampf nach vorn. Es war schon klasse, was mein Team da auf die Platte gelegt hat“, berichtete ein zufriedener Trainer. Nach dem Wechsel hielte seine Sieben das Tempo bis zum Schluss hoch. „Unser Nachwuchskeeper Jan Kinner hat zudem super gehalten“, lobte Buß.

Die Gäste konnten lediglich in den ersten zehn Minuten bis zum 6:5 für Bookholzberg mit dem Tempo der Gastgeber mithalten. Nach dem 11:6 durch Carsten Jüchter hieß es nach 30 Minuten durch Jona Schultz 18:10. An der spielerischen Überlegenheit der Gastgeber änderte sich auch nach dem Wechsel nichts. Stefan Buß brachte alle seiner Spieler mit gleichen Spielanteilen auf die Platte und sah mit seinem Trainerteam weiterhin ein „geiles Spiel“. Nach 48 Minuten beim Stande von 28:16 hatten die Gäste dann auch ihr letztes Pulver verschossen und erzielten keinen Treffer mehr. Die Buß-Sieben lieferten dagegen weiter Kostproben ihres Könnens und legten bis zum Ende noch einen 11:0-Lauf hin. „Es war ein schöner Jahresabschluss. Aber 2020 müssen wir weiter unsere Leistung voranbringen“, blickte Buß voraus.

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