1.Herren – HSG verliert in Schiffdorf

25. November 2019

Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst II und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben ihre Auswärtsspiele verloren. Sie mussten sich bei Spitzenteams geschlagen geben.

Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst II und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben ihre Auswärtsspiele gegen Spitzenteams verloren. Die Delmenhorster unterlagen beim Spitzenreiter SG Achim/Baden II, die Mannschaft aus dem Landkreis musste sich beim Tabellendritten TV Schiffdorf geschlagen geben.

TV Schiffdorf – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 37:33 (18:10) . Die HSG hat nun vier, beziehungsweise drei Minuspunkte mehr auf dem Konto als die drei vor ihr rangierenden Teams. Ihr Trainer Stefan Buß war nach dieser durchaus vermeidbaren Niederlage enttäuscht: „Wir haben dieses Spiel auf Grund einer ganz schwachen ersten Hälfte verloren. Wir müssen die Partie möglichst schnell abhaken und es nächste Woche besser machen. Schiffdorf war die bessere Mannschaft und hat auch verdient gewonnen.“

Im ersten Abschnitt fand die HSG nie richtig ins Spiel: In der Abwehr fehlten die Zuordnung und die Absprachen, sodass die Gastgeber wiederholt zu einfachen Toren kamen. In der Offensive agierte das Team viel zu pomadig. Es erzeugte kaum Druck auf die TVS-Deckung und leistete sich bereits im Spielaufbau etliche technische Fehler. Grüppenbühen/Bookholzberg lag daher nur einmal in Führung. Bennet Krix traf in der fünften Minute zum 3:2. Während sich ins Spiel der Gäste immer mehr Fehler einschlichen, erhöhte der TVS das Tempo und wurde immer sicherer. Er setzte sich mit einem 8:1-Lauf innerhalb von acht Minuten bis auf 12:5 ab (19.). Bis zur Pause vergrößerte Schiffdorf den Vorsprung auf acht Treffer (18:10). In der Kabine versuchte Buß, sein Team wachzurütteln und neu einzustimmen. Seine Worte wurden gehört. Die Deckung stand fortan sicherer, der kämpferische Einsatz erhöhte sich mehr und mehr. Allerdings bewahrten die Hausherren die Übersicht. Sie hielten die Buß-Sieben zunächst auf Distanz (27:20, 46.). Doch in der Folge kam die HSG dann zu schnellen Toren und kämpfte sich bis auf 30:33 heran (58.). In der hektischen Schlussphase wollte das Team dann aber zu schnell zu viel. Es verlor zweimal den Ball und kassierte im Gegenzug die entscheidenden Kontertore.

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