HSG GRÜPPPENBÜHREN/BOOKHOLZBERG

Trainer Timo Hermann hört nach der Saison auf

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Am Saisonende ist bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Schluss: Timo Hermann. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Er war erst im Sommer zum alleinen Cheftrainer bei den Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg aufgestiegen, nach nur einer Saison ist für Timo Hermann bei der HSG wieder Schluss: Der 39-Jährige hört am Ende der Saison beim Landesligisten aus beruflichen Gründen auf.

„Ich muss zukünftig an an den Wochenenden noch mehr arbeiten als sonst. Da wird es auf Dauer problematisch, einen Landesligisten zu betreuen“, begründet Hermann, der bei Daimler in Bremen in der Qualitätssicherung arbeitet, seinen Schritt. Anfang Dezember informierte er den HSG-Vorstand von seinen Entschluss, die Mannschaft vor wenigen Tagen. Der HSG-Vorstand wolle Ende Januar bereits seinen Nachfolger präsentieren, erklärte Hermann.

Den Umbruch im Sommer gut eingeleitet

Seine Mannschaft gibt der B-Lizenz-Inhaber mit einem guten Gefühl ab. Grüppenbühren/Bookholzberg startete schwach in die Saison (vier Niederlagen), fing sich zuletzt aber aber und liegt in der Tabelle auf Rang acht. „Das Team ist völlig intakt“, sagt Hermann. „Ich denke, wir haben den Umbruch im Sommer schon sehr gut eingeleitet.“

Vier Spielerinnen rücken zur neuen Saison fest hoch

Nach dieser Saison beenden mit Hermanns Ehefrau Mareike und Jasmin Borchers zwei Leistungsträgerinnen ihre Laufbahn. Fragezeichen stehen noch hinter den anderen Routiniers Bianca Herbec und Katrin Hoppe. Dafür rücken mit Lena Blankemeyer, Frauke Hische, Annika Bodzian (2. Damen) und Nane Steinmann (A-Jugend) vier vielversprechende Spielerinnen hoch. „Dann hat mein Nachfolger wieder 17 Spielerinnen im Kader. Dann kann ich ruhigen Gewissens aufhören“, erklärte Hermann.

Ein Artikel von Frederik Böckmann

Quelle: HSG Grüpppenbühren/Bookholzberg: Trainer Timo Hermann hört nach der Saison auf