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Weser-Ems-Liga: HSG Delmenhorst II bleibt dem Spitzenreiter Grüppenbühren II auf den Fersen

Souveräne Favoriten

Rolf Behrens 08.12.2015

Keine Blöße gaben sich in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer am zehnten Spieltag die Spitzenteams HSG Delmenhorst II und HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II. Die Delmenhorster gewannen beim TuS Holthusen mit 33:26 (19:11), Grüppenbühren beim VfL Rastede mit 33:28 (17:15). Zu einem Punktgewinn kam die HSG Harpstedt/Wildeshausen beim 23:23 (9:11) gegen die HSG Wilhelmshaven II. Eine deutliche 22:34 (8:11)-Niederlage bezog hingegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III bei der TSG Hatten/Sandkrug II.

VfL Rastede – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 28:33 (15:17). Das Spitzenspiel Nummer eins hat Grüppenbühren souverän gewonnen. Am kommenden Wochenende geht es in eigener Halle nun gegen die HSG Delmenhorst II mit Spitzenspiel Nummer zwei weiter. In Rastede wurde das Team von Andreas Müller von Stefan Buß gecoacht. Die Mannschaft spielte von Beginn an sehr konzentriert, hielt die Fehlerquote niedrig und hatte in Fabian Ludwig einen ganz starken Torhüter zwischen den Pfosten. Nach 14 Minuten erzielte Sebastian Weete das 10:6. Dieser Vorsprung wurde bis kurz vor der Pause gehalten. Als Nico Mönnich in Hälfte zwei zum 29:22 traf, war die Partie entschieden. In den letzten 20 Minuten kam Torhüter Jan-Dirk Alfs zum Einsatz. Neben zwei gehaltenen Siebenmetern parierte er auch noch einige hundertprozentige Torchancen der Gastgeber und heimste sich damit ein Extralob von Buß ein.

TSG Hatten/Sandkrug II – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 34:22 (11:8). Bis zur 27. Minute beim Stande von 8:8 gestalteten die routinierten Gäste das Spiel ausgeglichen. Bis dahin stand zumindest die Abwehr ordentlich. Der Angriff hatte jedoch frühzeitig Schwierigkeiten, zu Chancen zu kommen. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gastgebern, drei Tempogegenstöße erfolgreich abzuschließen und mit einem kleinen Vorsprung in die Pause zu gehen. Nach dem Wechsel war beim 10:19 (39.) das Spiel entschieden. „Wir bekamen in der Abwehr schwere Beine und hatten vorne weiterhin Probleme, Lücken zu finden. Bei unserem Gegner ging alles viel leichter, sodass der Sieg auch in dieser Höhe verdient ausfiel“, sagte Grüppenbührens Till Schwab.

Quelle: Souveräne Favoriten – Lokalsport Delmenhorster Kurier – WESER-KURIER