2./3. Herren – Weser-Ems-Liga-Tabellenführer: HSG Grüppenbühren II in glänzender Spiellaune

WESER-EMS-LIGA-TABELLENFÜHRER

HSG Grüppenbühren II in glänzender Spiellaune

Pleite im Nachbarschaftsderby: Grüppenbühren-III-Oldie Ralph Ohlebusch (links) verlor gegen die HSG Delmenhorst II. Daniel Hammler (Mitte) und Kai Blankemeyer (rechts) von der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III verteidigten derweil ihre Tabellenführung in der Weser-Ems-Liga.Foto: R.Tobis

Delmenhorst. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II befindet sich derzeit in glänzender Spiellaune und hat mit einem deutlichen 35:27-Erfolg beim TuS Holthusen die Tabellenführung in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer verteidigt.

Derbystimmung herrschte in der Halle am Ammerweg, wo die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III auf die HSG Delmenhorst II traf. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Gäste am Ende doch noch klar durch.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III – HSG Delmenhorst II 19:29. Bis zum 5:5 (15.) ging die Taktik der Hausherren voll auf: Sie nahmen durch eine ruhige und bedächtige Spielweise das Tempo aus dem Spiel. In der Folge jedoch leisteten sich die Gastgeber einige technische Fehler und Fehlwürfe. Das war das Signal für die Gäste, nun mit schnellem Spiel nach vorne zum Erfolg zu kommen. Bis zur 23. Minute erzielte Delmenhorst acht Treffer in Folge – und hatte die Partie damit bereits frühzeitig für sich entschieden, da Grüppenbühren III an diesem Tag einfach nicht mehr zu ihrem Spiel fand. Nach dem Seitenwechsel war „die Luft irgendwie raus“, da waren sich beide Trainer einig. Ohne große Mühe brachten die Delmenhorster ihren Vorsprung über die Zeit.

TuS Holthusen – HSG Grüppenbühren//Bookholzberg II 27:35. Von Beginn an übten die HSG-Angreifer gleich ordentlich Druck auf die gegnerische Deckung aus. Und das zahlte sich aus: Bereits nach fünf Minuten hatten sich die Gäste eine 5:1-Führung erspielt. Bis zum Abpfiff kontrollierte die Landkreis-HSG das Geschehen auf dem Feld. Soweit war Trainer Andreas Müller mit dem Spiel seiner Mannschaft dann auch hoch zufrieden. Was der Coach allerdings bemängelte, das war die Abwehrleistung. „Wir hatten immer wieder die ein oder andere Lücke und haben zu viele Gegentore zugelassen“, resümierte Müller nach dem Schlusspfiff.

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