2./3 Herren – Handball: HSG-Reserve gerät nicht in Schieflage

HANDBALL HSG-Reserve gerät nicht in Schieflage

Zweitvertretung von Grüppenbühren/Bookholzberg besiegt Emden deutlich

Sigrid Quahs

Artistisch am Ball: Marcel Behrens gewann erneut mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II. Bild: Günther Richter

Ihre erste Niederlage kassierte die TSG Hatten-Sandkrug II. Grüppenbühren/Bookholzberg III hielt lange mit.

LANDKREIS In der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer war von den Landkreisteams am Wochenende nur die HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II erfolgreich.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II – HSG Emden 29:14 (17:8). Nach dem deutlichen Heimsieg gegen die nur mit einer Rumpftruppe angetretenen Gäste bleibt die weiterhin ungeschlagene HSG-Reserve Spitzenreiter in der Weser-Ems-Liga. Trainer Andreas Müller zeigte sich mit dem Ergebnis als ein Pflichtsieg zufrieden. Dennoch war es für ihn kein überragender Erfolg, denn in den ersten 15 Minuten und auch zu Beginn der zweiten Hälfte gab es noch einigen Leerlauf. So war die Deckung bis zum 7:7 Mitte der ersten Hälfte überhaupt noch nicht richtig im Bilde, und auch im Spiel nach vorne ließ die Müller-Sieben etliche hochkarätige Chancen ungenutzt. Als dann aber Keeper Jan-Dirk Alfs, der ein ganz starkes Comeback feierte, mit etlichen Paraden zum Rückhalt seiner Mannschaft wurde, steigerte sich auch die Defensive. Bis zur Pause wuchs der Vorsprung bereits deutlich an.In der zweiten Halbzeit hielt Emden bis zum 21:13 noch mit, danach ließen sich die Gastgeber trotz einer Manndeckung gegen Spielmacher Marcel Behrens nicht mehr aufhalten.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 32:26 (15:13). Lange Zeit war die Partie trotz mehrfacher Unterzahl der HSG völlig ausgeglichen. Über 3:3 (11.) und 7:6 (17.) erarbeiteten sich die Ammerländer eine knappe Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Landkreisler nicht locker, besonders Andreas Menkens und Goalgetter Ralph Ohlebusch waren einige Male erfolgreich und hielten das Team von HSG-Trainer Gerold Steinmann im Spiel. Bis zum 24:23 (52.) für Emden war alles offen, doch als die HSG dann eine weitere Hinausstellung kassierte und sich im Angriff einige Fehler leistete, zogen die Hausherren in dieser Phase über Konter davon und setzten sich bis zum Schlusspfiff kontinuierlich ab. Besonders den zehnfachen Torschützen Eichelmann bekam die HSG bis zum Abpfiff überhaupt nicht in den Griff.[…]

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