1. Herren – Handball: Heißes Derby in Bookholzberg erwartet

Heißes Derby in Bookholzberg erwartet

HSG triff auf Hoykenkamp – Gastgeber tritt aufgrund riesiger Serie als Favorit anGrüppenbühren/Bookholzberg tritt in Bestbesetzung an. Hoykenkamp muss auf der anderen Seite zwei Ausfälle kompensieren.

Sigrid Quahs

Starke Abwehr: die Spieler der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (orange) gegen den heutigen Gegner Bild: Olaf Blume

BOOKHOLZBERG Gleich zum Auftakt an diesem Freitag gibt es in der Handball-Landesliga mit dem Nachbarschaftsderby zwischen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der TS Hoykenkamp um 20 Uhr in der Sporthalle am Ammerweg einen echten Kracher für die Fans. Beide Mannschaften freuen sich, dass es nach langer Vorbereitungszeit nun endlich losgeht und sind natürlich heiß auf den Gegner.

HSG-Coach Sven Engelmann kann seinen kompletten Kader aufbieten. Co-Trainer Andreas Müller gab vor: „Wir spielen zu Hause und wollen unseren Heimnimbus wahren.“ Tatsächlich verlor die HSG ihr letztes Heimspiel in der Saison 13/14 gegen den FC Schüttorf mit 28:31. So werden die Gastgeber von Beginn an versuchen, über eine starke Deckung nach Ballgewinnen den Gegner sofort mit Tempospiel unter Druck zu setzen und die sich bietenden Chancen auch konsequent nutzen. Doch wird sich der Angriff der Hausherren einiges einfallen lassen müssen, um zum Torerfolg zu kommen, denn die Turnerschaft verfügt über eine sehr kompakte Deckung.

Auch das Team von Coach Jörn Franke wird bis auf die langzeitverletzten Alexander Kirchhof, der wohl mehrere Wochen ausfallen wird, und Janko Freiwald in Bestbesetzung auflaufen können. Hinter dem Einsatz von Kreisläufer Bernd Spille steht noch ein kleines Fragezeichen, ob er bis zum Spiel seine verletzte Schulter auskurieren kann. Der Coach sagt: „Das Spiel ohne Backe bereitet einigen Spielern immer noch Probleme. Wir werden trotzdem ohne Druck auflaufen.“

Sein Hauptaugenmerk setzt er deshalb zunächst auf die linke Deckungsseite, „denn hier muss es der Abwehr gelingen, die gegnerischen Linkshänder Julian Stolz und Kevin Pintscher auszuschalten“. Gerade diese beiden HSG-Akteure haben in der Vorbereitung bärenstarke Spiele gezeigt, und so will man hier versuchen, die Aktionen dieser Spieler einzuengen. Franke rechnet mit einem engen Spiel, dessen Ausgang offen ist.

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