1. Damen – Der neue Chef heißt Hermann – Lokalsport Delmenhorster Kurier – WESER-KURIER

Landesliga der Frauen: Grüppenbühren startet bereits am Sonntag / HSG Delmenhorst ist im Pokal gefordert

Der neue Chef heißt HermannRolf Behrens

Nach fast viermonatiger Sommerpause wird es für die Handballerinnen der HSG Delmenhorst und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Wochenende wieder ernst. Während Oberliga-Absteiger Grüppenbühren die Landesliga-Saison am Sonntag um 17.15 Uhr mit einem vorgezogenen Spiel beim ASC Grün-Weiß Itterbeck eröffnet, reist der Liga-Rivale Delmenhorst in der ersten Runde des HVN/BHV-Pokals zum TV Neerstedt. Dort trifft das Team am Sonntag um 13 Uhr zunächst auf den Gastgeber. Der Gewinner bekommt es dann ab 17 Uhr im Finale mit dem Sieger der Partie Grün-Weiß Mühlen gegen TuRa Marienhafe zu tun. Punktspielstart in der Landesliga ist für Delmenhorst erst am 3. Oktober, weil die HSG Nordhorn, der erste geplante Gegner, ihre Mannschaft zurückgezogen hat und als erster Absteiger feststeht. Generell hat sich die Liga vor der neuen Serie deutlich verändert. So kommen aus der Oberliga Mühlen und Grüppenbühren runter. Aus den beiden Weser-Ems-Ligen sind die HSG Barnstorf/Diepholz, die HSG Osnabrück sowie der MTV Aurich aufgestiegen. Nicht mehr mit dabei sind die Oberliga-Aufsteiger SG Friedrichsfehn/Petersfehn, der SV Vorwärts Nordhorn und die Absteiger TV 01 Bohmte, SV Höltinghausen und HG Jever/Schortens.

Wiebke Möller von der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg starten mit ihren Vereinen am Wochenende in die neue Pflichtspielsaison. (Janina Rahn)

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg

Der neue Cheftrainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg heißt Timo Hermann. Allerdings kennt er die Mannschaft bereits gut, denn gemeinsam mit dem in den Jugendbereich gewechselten Stefan Buß hat er die Damen schon im vergangenen Jahr gecoacht. Ihm zur Seite steht Betreuer Björn Borchers, und ab Ende September wird Till Schwab-Sacher zudem als Co-Trainer mitwirken. Obwohl das Team in der Oberliga im vergangenen Jahr sportlich eine Menge Lehrgeld bezahlen musste, war es für Hermann kein verlorenes Jahr. „Wir haben viel Erfahrung gesammelt. Mehr konnten wir in Sachen Tempo gar nicht lernen“, sagt der Coach. Die Trainingsbeteiligung sei immer gut gewesen, „und auch jetzt sind alle mit Elan und Engagement dabei. Es macht richtig Spaß“, hebt Hermann hervor.

Grüppenbührens Kader aus der Vorsaison ist zusammengeblieben. Dazu kommen Janine Kollmann, die sechs Jahre pausiert hat und als Torhüterin reaktiviert wurde, sowie aus Woltmershausen die 18-jährige Joana Oekermann. Miriam Schulze, die im Winter vom VfL Oldenburg zur HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gestoßen war, ist nach ihrer langwierigen Fußverletzung auch wieder fit.

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