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Grüppenbühren fehlen sieben Tore

Frederic Oetken 18.05.2015

Seit Sonnabend ist es amtlich: Die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg spielen auch in der kommenden Saison in der Landesliga. Zwar setzte sich die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann am letzten Spieltag in eigener Halle mit 35:29 (14:11) gegen die Eickener SpVg durch, für eine Verbesserung des Tabellenplatzes reichte dieses Resultat aber nicht. Grüppenbühren beendete die Serie auf dem undankbaren dritten Rang und verpasste damit sowohl den direkten Aufstieg als auch den Gang in die Relegation. Gegenüber dem punktgleichen Zweiten TS Hoykenkamp weist die Engelmann-Sieben das um sieben Treffer schlechtere Torverhältnis auf.

Traum vom Aufstieg geplatzt: Kevin Pintscher (links) und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg spielen trotz des 35:29-Erfolgs über Eicken weiter in der Landesliga. (Ingo Moellers)

Und trotzdem: Co-Trainer Andreas Müller, der Engelmann vertrat, sah nach der Partie auch positive Aspekte. „Klar ist es ärgerlich, wenn nach 26 Spielen nur sieben Tore fehlen. Wir haben gegen Eicken aber nochmal gezeigt, dass wir zu Hause eine Macht sind.“ Die fehlenden Tore und somit Punkte habe seine Mannschaft eher in fremden Halle liegen gelassen. „Mit acht Auswärtsniederlagen ist es schwer, aufzusteigen“, hielt Müller fest.

Von Beginn an war während des Duells mit Eicken klar, dass Grüppenbühren noch einmal alles geben wollte. Die Hausherren wirkten in ihren Aktionen aber etwas übermotiviert und leisteten sich viele technische Fehler und Fehlwürfe. Da es die Gäste auch nicht viel besser machten, stand es nach 15 Minuten 6:6. Im weiteren Verlauf nahm Grüppenbühren dann das Zepter in die Hand. Gegen Eickens offensive 3:3-Abwehr fand das Team immer wieder spielerische Mittel. Kreisläufer Tobias Sprenger war nun stets anspielbereit. Die 14:11-Pausenführung der Heim-Sieben ging demnach völlig in Ordnung.

Im zweiten Durchgang setzte sich Grüppenbühren über ein 20:15 auf 26:18 ab (47.). In der Halle am Ammerweg keimte schon ein wenig Hoffnung auf, dass es am Ende vielleicht doch noch genügend Tore geben könnte. Die sonst so gefährliche Achse der Gäste um Mittelmann Artur Brack und dessen Bruder Albert Brack am Kreis hatte Grüppenbühren im Griff, ließ in der Schlussphase aber zu viele leichte Gegentreffer zu, die den Vorsprung kleiner werden ließen. Am Ende gewannen die Gastgeber zwar verdient mit 35:29, was aber unter dem Strich nicht deutlich genug war.

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