1. Damen – Oberliga: Stefan Buß hadert mit dem Holzgehäuse | NWZonline

OBERLIGA Stefan Buß hadert mit dem Holzgehäuse

Grüppenbühren/Bookholzberg verliert 21:25 gegen TV Oyten II – 15 Pfosten- und Lattentreffer

Sigrid Quahs

Steuerte vier Treffer für die HSG bei der knappen 21:25-Niederlage bei: Mareike Hermann

Bild: Olaf Blume

BOOKHOLZBERG Es war für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Heimpartie gegen den TV Oyten II in der Handball-Oberliga der Frauen deutlich mehr drin. Am Ende musste sich das Team von Coach Stefan Buß einem keinesfalls übermächtigen Gegner mit 21:25 (9:12) geschlagen geben.

Ausschlaggebend für den erneuten Punktverlust waren gleich zwei Faktoren, denn zum einen spielte die HSG in der Offensive viel zu pomadig und statisch und zum anderen gab es für die Gastgeberinnen insgesamt fünfzehn Holztreffer. „Wäre nur die Hälfte der Holztreffer drin gewesen, wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen“, trauerte Buß den vergebenen Chancen nach. Doch waren es nicht allein diese Möglichkeiten, denn insgesamt gab es fast vierzig Ballverluste, die von den Gästen immer wieder über Konter zu fünfzehn einfachen Toren genutzt wurden.

Bis Mitte der ersten Hälfte lagen die Gäste immer knapp vorn und beeindruckten den HSG-Angriff mit teilweise überharten Aktionen, so dass etliche gute Chancen vergeben wurden. Mit drei Toren in Folge drehte die HSG dann aber das Spiel und legte durch die gut aufgelegte Jana Folkerts nach einer Auszeit der Gäste sogar noch zum 8:6 (21.) nach. Helle Aufregung gab es dann Sekunden vor der Pause, als ein von Oyten geworfener Ball klar nach der Schlusssirene im HSG-Tor landete, die Unparteiischen diesen Treffer dennoch anerkannten (9:12).

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam die Buß-Sieben gar nicht in Schwung und blieb bei etlichen Fehlversuchen neun Minuten ohne Tor. Beim 16:23 (54.) erwachte dann der Kampfgeist der HSG und in einem furiosen Endspurt holte man Tor um Tor auf. Innerhalb von fünf Minuten schrumpfte der Rückstand auf 21:23. In den Schlussminuten fehlte dann aber das Glück, so dass die HSG mit leeren Händen da stand.

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