Handball: Grüppenbühren und Hoykenkamp träumen beide vom Sprung in die Verbandsliga – offen darüber reden wollen sie jedoch nicht

Tabuwort: Aufstieg

Daniel Cottäus 21.03.2015 0 Kommentare

Sven Engelmann kennt die Frage, schließlich wird er seit geraumer Zeit Woche für Woche mit ihr konfrontiert. „Ich bleibe dabei: Dieses Thema spielt bei uns keine Rolle“, sagt der Trainer des Handball-Landesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, der mit seiner Antwort nicht nur der Sache an sich ausweicht, sondern ganz bewusst ein Wort vermeidet: Aufstieg. Für Grüppenbühren, den Zweiten mit nur einem Punkt Rückstand auf den Ersten, ist es ein Tabuwort. „Wir haben sieben Endspiele. Mich beschäftigt jeweils nur das nächste“, sagt Engelmann.

Nico Skormachowitsch (am Ball) und die TS Hoykenkamp hoffen auf den Aufstieg in die Verbandsliga – ebenso wie der Rivale HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (hier mit Patrick Meyer-Ebrecht). Heute spielt Hoykenkamp bei Hatten-Sandkrug II, Grüppenbühren in Dinklage. (INGO MOELLERS)

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Auch Sven Engelmann weiß, dass auf ihn und Grüppenbühren beim TV Dinklage (16.30 Uhr) eine knifflige Aufgabe wartet. Deshalb schickte der Trainer in Arne Klostermann und Tobias Sprenger jüngst zwei Spieler in den Kreis Vechta, die sich den 25:20-Heimsieg des Teams gegen Primus Bohmte ansahen. „Da können wir uns auf einiges einstellen“, betont Engelmann. Das Hinspiel in der Halle am Ammerweg endete im November 28:28. Es waren bis heute die einzigen zwei Punkte, die die Engelmann-Sieben vor eigenem Publikum abgegeben hat. Der Trainer ließ die Partie damals auf Video aufnehmen. Gestern Abend stand dann eine ausführliche Filmvorführung auf dem Programm.

via Tabuwort: Aufstieg – Lokalsport Delmenhorster Kurier – WESER-KURIER.