1. Herren – Landesliga: HSG holt zum großen Angriff aus | NWZonline

LANDESLIGA HSG holt zum großen Angriff aus

Überzeugender Heimsieg  für Grüppenbühren/Bookholzberg

Die Engelmann-Sieben bezwingt Schüttorf 37:31. Im Titelrennen sind die Chancen gut.

Sigrid Quahs

Mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg auf dem Vormarsch: Marcel Behrens und seine Mitspieler ließen sich im Spitzenspiel vom FC Schüttorf nicht stoppen.

Bild: Dörte Eilers

BOOKHOLZBERG In einem kampfbetonten Spitzenspiel der Handball-Landesliga siegte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit 37:31 (20:17) gegen den FC Schüttorf und hat nun als Tabellenzweiter mit den wenigsten Minuspunkten die besten Karten im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg.

Beide Teams schenkten sich nichts. Besonders die HSG-Abwehr fand in der ersten Hälfte kaum einmal das richtige Gegenmittel gegen die starken Schüttorfer Außenspieler. Auch Keeper Arne Klostermann war gegen die variablen Würfe von Marco Baals, der später verletzt ausscheiden musste, und Frank Beernink machtlos. So blieb Schüttorf in der ersten Hälfte lange auf Augenhöhe.

Mitte der ersten Halbzeit setzte sich Marcel Behrens geschickt gegen seine Gegenspieler durch und überlistete anschließend den Schüttorfer Keeper mit einem gekonnten Heber zum 11:7. Doch auch die Gäste blieben weiterhin torgefährlich, so dass sich die Engelmann-Sieben in der Deckung keine Verschnaufpause gönnen konnten.

Nach dem Seitenwechsel hatte es das Team von HSG-Trainer Sven Engelmann dann schwer, den Rhythmus wiederzufinden. Doch Keeper Jan-Bernd Döhle ließ sich bei Würfen des Gegners von Außen nicht überraschen und hielt seinem Team mit etlichen Paraden den Vorsprung fest. Anschließend konnte aber auch er es nicht verhindern, dass sich die Gäste bis auf 23:24 (43.) herankämpften. Rechtzeitig fanden die Landkreisler aber wieder in die Spur, und als nach dem 25:23 durch Kevin Pintscher gleich zwei Gäste-Akteure Zeitstrafen kassierten, setzte sich die HSG vorentscheidend auf 31:24 (51.) ab. Engelmann zeigte sich nach Spielende recht aufgeräumt: „Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir eine kurze Phase mit Sand im Getriebe, doch haben wir schnell wieder in die Spur gefunden und das Spiel sicher nach Hause gebracht. Jan-Bernd Döhle hat sich in der zweiten Hälfte glänzend auf die Außenspieler eingestellt. Nun müssen wir unsere gute Ausgangsposition in den nächsten Spielen verteidigen.“

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