1. Damen – Heimsieg nach elf Niederlagen: Grüppenbühren beendet die Durststrecke

Heimsieg nach elf Niederlagen

Grüppenbühren beendet die Durststrecke

Durften endlich wieder jubeln: die HSG-Trainer Stefan Buß und Timo Hermann.

Durften endlich wieder jubeln: die HSG-Trainer Stefan Buß und Timo Hermann.

Bookholzberg. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg feiern ein 24:22 über Werder Bremen II – wie vom Trainer vorhergesagt.

Es gehörte zuletzt zum allwöchentlichen Ritual, dass Stefan Buß seinen Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ein Ende der Negativserie prophezeit. Meistens lag der Trainer damit mehr oder weniger deutlich daneben, nach elf Niederlagen in Folge behielt er aber am Samstagabend endlich einmal Recht: Wie von Buß vorhergesagt gelang dem Vorletzten mal wieder ein Heimsieg. Mit dem 24:22 (14:8) gegen den SV Werder Bremen II verschaffte sich der Vorletzte zwar nicht die große Hoffnung im Abstiegskampf, aber immerhin ein gutes Gefühl. „Wir können stolz sein. Wir haben sehr viel richtig gemacht“, befand Hobby-Orakel Buß.

Im besten Auftritt seit Monaten spielte die HSG Werder in der ersten Hälfte förmlich an die Wand. Nach zehn Minuten stand es 7:4, nach 25 Minuten 12:7. Wiebke Möller traf kurz vor der Halbzeit zum 14:8-Pausenstand. Vor allem die junge Farina Sanders überzeugte in der Deckung,

Der Abstand blieb zunächst konstant – bis Grüppenbühren zwischen der 41. und 45. Minute vier Zeitstrafen innerhalb von fünf Minuten kassierte. Werder kam bis zur 57. Minute auf 20:23 heran und stellte auf eine offene Manndeckung um. Jana Meenen ließ die Gastgeberinnen mit ihrem 24:20 in der 58. Minute dann aber jubeln. „Alles andere wäre auch nicht verdient gewesen“; fand Buß.

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ZUR SACHE

Grüppenbühren – SV Werder II 24:22

HSG: Müller; Hoppe 1, Sanders, Krause 1, Hammler 1, Hermann 1, Meenen 4, Gode 4, Folkerts 5/2, Möller 7/3.

Siebenmeter: HSG 7/5 – SVW 4/3

Zeitstrafen: HSG 6 – SVW 3

Spielfilm: 7:4 (10.), 12:7 (25.), 14:8 – 20:14 (42.), 23:20 (57.), 24:22.

Ein Artikel von Daniel Niebuhr

via Heimsieg nach elf Niederlagen: Grüppenbühren beendet die Durststrecke.