1. Herren – Landesliga: HSG kämpft um Aufstiegsplatz | NWZonline

LANDESLIGA HSG kämpft um Aufstiegsplatz

Hatten-Sandkrug fehlen drei Spieler – Hoffnung ruht auf Keepern

Grüppenbühren/Bookholzberg könnte auf Platz zwei klettern. Dafür muss das Team den FC Schüttorf besiegen.

Sigrid Quahs

Wollen sich zum Sieg im Topspiel kämpfen: die Handballer von Grüppenbühren/Bookholzberg um Julian Stolz.

Bild: Blume

LANDKREIS In der Landesliga stehen die Handballer der TS Hoykenkamp Wilhelmshaven gegenüber. Es könnte ihre letzte Chance auf einen Aufstiegsplatz sein.

Eickener SpVg – TSG Hatten-Sandkrug II (Sonnabend, 18 Uhr). TSG-Trainer Torben Sauer muss bereits zum wiederholten Mal in dieser Saison improvisieren, denn mit den verletzten Keno Fokken und Maxi Schwarze sowie dem privat verhinderten Spielmacher Marvin Muche fehlen gleich drei wichtige Spieler. Auch der Einsatz von Malte Kubitzki ist noch ungewiss. Trotzdem darf sich die TSG keinen weiteren Ausrutscher erlauben, denn da sich die beiden Kellerkinder Rastede und Neuenburg/Bockhorn im direkten Duell gegenüberstehen, würde das Sauer-Team bei einem Punktverlust auf einen direkten Abstiegsrang rutschen. Das Hauptaugenmerk wird Sauer auf eine starke Deckung legen und er hofft, dass auch die Keeper Philipp Jandt und Simon Idel wieder einen Glanztag erwischen. Denn nur wenn alles passt, wird man aus Eicken die wichtigen Punkte mitnehmen können.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – FC Schüttorf (Sonntag, 16 Uhr). Nach vier Siegen in Folge ist der erste Aufstiegsplatz für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in greifbare Nähe gerückt, doch dafür muss das Team von Coach Sven Engelmann im Spitzenspiel gegen Schüttorf noch einen draufpacken. Das allein wird schwer genug, denn in den drei vergangenen Partien hatte die HSG jeweils klar das Nachsehen. Gut in die Karten gespielt hat den Gastgebern dabei die Schüttorfer Heimniederlage gegen den neuen Spitzenreiter TV 01 Bohmte, doch werden die Grafschafter nun mit noch mehr Elan versuchen, die verlorenen Punkte wieder hereinzuholen. Augenmerk sollte die HSG-Deckung auf Spielmacher Andreas Huhmann legen, der sehr torgefährlich ist. Auch Goalgetter Marco Baals darf keinen Zentimeter Raum bekommen, denn sowohl im 1:1-Spiel als auch aus dem Rückraum ist der gefährliche Schütze nur schwer zu bremsen. Mit einem Erfolg könnte die Engelmann-Truppe, die in Bestbesetzung antreten kann, zunächst auf den begehrten zweiten Tabellenplatz vorrücken – und das allein sollte schon richtig motivieren.

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