Grüppenbühren/Bookholzberg mit Mini-Kader machtlos

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Grüppenbühren. Mit nur acht Feldspielerinnen kassieren die Oberliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beim TV Dinklage die erwartet klare Niederlage.

Gute 20 Minuten lang sah es am Sonntag so aus, als könnten die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg die befürchtete Packung beim TV Dinklage abwenden. Am Ende stand es jedoch 15:35 (8:19) aus Sicht des Oberliga-Vorletzten, und Trainer Stefan Buß musste mal wieder feststellen: „Es war nicht mehr drin.“

Mit dem letzten Aufgebot war sein Team nach Dinklage gereist: Verletzungen und eine Sperre hatten den Kader dezimiert. So standen Buß nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung, etliche davon grippegeschwächt. Dennoch hielt der Außenseiter zunächst mit. Nach zehn Minuten hieß es 4:4, nach 18 Minuten lag Grüppenbühren nur mit 7:8 zurück. „Bis dahin haben wir die Angriffe ruhig gespielt und sicher abgeschlossen“, erklärte Buß, der dann aber erlebte, wie Dinklage bis zur Halbzeit einen 11:1-Lauf hinlegte.

Im zweiten Durchgang ging es nur noch darum, den Schaden zu begrenzen. Das funktionierte bis in die Schlussphase hinein recht ordentlich. Dinklage führte zehn Minuten vor dem Ende mit 28:14, schraubte das Ergebnis mit einer erneuten Serie aber noch auf 35:15 in die Höhe. „Auch wenn es nicht so aussieht, meine Spielerinnen haben nie aufgegeben. Von daher ärgere ich mich nicht zu sehr“, meinte Buß.

Ein Bild von Daniel Niebuhr

Ein Artikel von Daniel Niebuhr