Heimspiel gegen Oldenburg III

HSG Grüppenbühren will Chancen besser nutzen

Torgefahr aus dem Rückraum: Bianca Herbec (hier im Spiel gegen Elsfleth) setzt zum Wurf an.Foto: Rolf Tobis

Torgefahr aus dem Rückraum: Bianca Herbec (hier im Spiel gegen Elsfleth) setzt zum Wurf an.Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Es könnte das vorentscheidende Spiel um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga sein, doch Stefan Buß strahlt große Gelassenheit aus. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt der Handball-Trainer des Vorletzten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg.

Seine Mannschaft trifft heute Abend (20 Uhr) in der Halle am Ammerweg auf den VfL Oldenburg III. Wer einen Blick auf die Tabelle wirft, dem wird klar: Verliert die HSG (5:25 Punkte) das Match gegen den Drittletzten (10:20), könnte der Aufsteiger den Klassenerhalt womöglich schon abhaken – zumal „Wundertüte“ (Buß) Oldenburg wohl aus Spielerinnen aus dem Kader der A-Jugend-Bundesliga zurückgreifen wird.

Doch das interessiert Stefan Buß nur am Rande. Er will, dass seine Mannschaft ihr Spiel durchzieht. Sein Erfolgsrezept: Im Angriff die vielen guten Chancen besser nutzen, gleichzeitig bei Tempogegenstößen für Oldenburg schnell wieder 6:6-Situationen herstellen. „Dann haben wir gute Chancen“, glaubt Buß. Verzichten muss er auf Mareike Herrmann (zwei Spiele Rot-Sperre), weshalb der Coach sowohl in Abwehr als auch Angriff zum Improvisieren gezwungen ist. Dafür helfen Lena Blankemeyer (2. Damen) und Torfrau Anna Fischer (A-Jugend) im HSG-I-Kader aus.

Die Vertragsgespräche am Mittwoch mit dem HSG-Vorstand liefen laut Buß indes „positiv“. Eine Entscheidung soll in der nächsten Woche fallen. Die Tendenz: Buß geht mit den HSG-Damen in seine vierte Saison.

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Ein Artikel von Frederik Böckmann

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