HSG will Oyten Dämpfer verpassen

Coach Stefan Buß sieht kaum Chancen gegen Elsfleth

Wollen niemanden durchlassen: Die HSG-Frauen wollen die Gäste aus Oyten ausbremsen.

Bild: Olaf Blume

HUDE/BOOKHOLZBERG In der Handball-Oberliga der Frauen wird es am Wochenende spannend.

HSG Hude/Falkenburg – TV Oyten II (Sonnabend, 19 Uhr). Auf eine „gute und junge Mannschaft“ trifft die Mannschaft von Trainer Thorsten Stürenburg. Seine HSG empfängt die Gäste aus Oyten in der Sporthalle Am Steinacker in Ganderkesee.

Bei einem Blick auf die Tabelle scheint die Begegnung recht eindeutig: Die HSG steht direkt hinter Tabellenführer Stade, während Oyten auf dem zehnten Platz steht. Stürenburg warnt allerdings davor, den Gegner zu unterschätzen. „Auf der Tabelle sieht es leider immer so einfach aus. Aber Oyten hat in den vergangenen Partien gut gespielt. Das wird nicht leicht werden“, erklärt der Coach.

Das Hinspiel konnten die Gastgeber noch mit einem Vier-Punkte-Vorsprung für sich entscheiden. „Mit Oyten geht es gerade ganz klar aufwärts. Sie sind spiel- und laufstark. Wir hoffen natürlich, dass wir ihnen erstmal einen kleinen Dämpfer verpassen können“, meint Stürenburg.

Optimistisch stimmt, dass das Team in voller Stärke antreten wird. Wenn der HSG ein Sieg gelingt und die Staderinnen sich gegen den drittplatzierten BV Garrel einen Patzer erlauben, wäre sogar die Tabellenführung drin.

Elsflether TB – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (Sonntag, 17 Uhr). Ein spannendes Spiel erwartet die HSG, denn am Sonntag erwartet der Tabellenvierte das Team von Trainer Stefan Buß zum Rückspiel. Bereits in der ersten Partie in Bookholzberg zeigten die Gastgeberinnen, wie erfolgreicher Handball gespielt wird. Die Landkreis-Sieben kann sich erneut auf eine temporeiche Begegnung einstellen, denn das Team von Coach Ulrich Adami wird über 60 Minuten den höchsten Gang einlegen und sich auch von Gegentreffern nicht abhalten lassen.

Zu Hause kassierte die HSG eine klare 26:34-Niederlage, doch weiß Buß, dass seine Mädels inzwischen dazu gelernt haben. Die Frage ist, wie die Spielerinnen das Gelernte umsetzen. Ein Problem, dass Buß Sorgen bereitet, ist die etwa zehnminütige „Auszeit“ die sich das Team in jedem Spiel nimmt, in der nichts läuft und die Gegner sich oft schon entscheidend absetzen.

„Meiner Mannschaft fehlt immer noch ein wenig die Cleverness, ein Spiel in wichtigen Momenten zu beruhigen,“ sieht der HSG-Coach Defizite. „Es wäre zwar schön, wenn wir Elsfleth lange ärgern und vielleicht für eine kleine Überraschung sorgen könnten, doch ich sehe, dass wir Punkte gegen andere Mannschaften holen müssen.“

via Oberliga: HSG will Oyten Dämpfer verpassen | NWZonline.