1. Damen – Handball: Garrels Abwehrumstellung bringt HSG aus der Spur | NWZonline

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Garrels Abwehrumstellung bringt HSG aus der Spur

Grüppenbühren/Bookholzberg verliert auswärts 28:37 – Zu viele Fehlpässe im Spielaufbau

Sigrid Quahs

GARREL/BOOKHOLZBERG Auch beim Tabellendritten BV Garrel konnte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Sonntag nichts ausrichten: Mit 28:37 (13:17) kassierten die Oberliga-Handballerinnen die nächste Niederlage.

Knackpunkt in dieser Partie waren erneut viele Fehlpässe im Spielaufbau besonders in der zweiten Hälfte, als Garrel die Deckung auf 5:1 umstellte und durch leichte Ballgewinne immer wieder zu einfachen Kontertoren kam. Allein Torhüterin Ann-Cathrin Müller war es zu verdanken, dass durch einige tolle Paraden der Abstand nicht noch viel größer wurde. Über schnelle Kombinationen und den wurfstarken Rückraum um Kerstin Möller und Tina Deeken, die zusammen 20 Tore erzielten, kam Garrel immer wieder zu einfachen Toren. Ein Grund dafür war auch, dass die Absprachen fehlten und die HSG-Abwehr häufig viel zu statisch agierte.

Positiv zu erwähnen war bei den Gästen das Zusammenspiel zwischen Bianca Herbec im Rückraum mit Kreisläuferin Mareike Hermann zu Beginn der Partie, denn beide Spielerinnen erzielten bis zum 7:7 (14. Minute) alle HSG-Treffer. Anschließend warf Katrin Hoppe ihre Mannschaft sogar mit 8:7 in Führung. Bis zur Pause bestrafe Garrel jedoch jeden weiteren Fehler im Spielaufbau der Gäste und lag so bereits mit vier Toren vorne.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie schnell einseitig, denn durch die veränderte Garreler Abwehrformation häuften sich die Abspielfehler, und der Tabellendritte setzte sich über Tempospiel auf 27:15 (41.) ab. Doch das Team von HSG-Trainer Stefan Buß kämpfte sich zurück. Besonders Wiebke Möller, von der in der ersten Hälfte kaum etwas zu sehen war, drehte nun richtig auf. Immer wieder glänzend von ihren Mitspielerinnen in Szene gesetzt, setzte sie sich sowohl im 1:1-Spiel als auch aus dem Rückraum durch und erzielte in der verbleibenden Zeit noch sechs Tore. Eine Wende konnte aber auch sie dem Spiel zu diesem Zeitpunkt nicht mehr geben.

„Wir haben uns achtbar aus der Affäre gezogen und besonders im ersten Abschnitt gut gegengehalten“, resümierte Buß. „Als Garrel im zweiten Abschnitt die Deckung geändert hat, konnten meine Mädels nicht entsprechend reagieren. Trotzdem hat mein Team nie aufgesteckt.“

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