1. Herren – Landesliga: Handball-Krimi in Hoykenkamp | NWZonline

LANDESLIGA Handball-Krimi in Hoykenkamp

TSH gewinnt gegen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit 22:21

Bis zuletzt blieb die Landesliga-Partie spannend. Am Ende sorgten einige strittige Schiedsrichter-Entscheidungen für den Hoykenkamper Sieg.

Sigrid Quahs

Ein Duell auf Augenhöhe: In der Landesliga behauptete sich die TS Hoykenkamp (schwarz) gegen den Ligakonkurrenten der HSG Grüppenbühren-Bookholzberg (orange) und gewann mit 22:21.

Bild: Olaf Blume

HOYKENKAMP Ganz knapp besiegten die Männer der TS Hoykenkamp in der Handball-Landesliga die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. 22:21 lautete am Ende das Ergebnis. Auch wenn Grüppenbühren/Bookholzberg auf fünf Stammspieler verzichten musste, schenkten sich beide Mannschaften von Beginn an nichts. In der Deckung wurde teilweise mit sehr harten Bandagen gekämpft und da auch die Keeper Linde und Kleefeldt auf Hoykenkamper und Döhle und Klostermann auf HSG-Seite mit tollen Paraden fast sichere Tore verhinderten, blieb es im ersten Abschnitt immer eng.

Nach einer 3:1 Führung für die Hausherren wurde die Partie immer ausgeglichener und das Team von Trainer Jörn Franke konnte sich in der Folgezeit nie um mehr als einen Treffer absetzen. Dabei vergaben die Gäste einige hochkarätige Chancen und damit auch die Möglichkeit, selbst in Führung zu gehen. In der Schlussphase setzte sich die Turnerschaft dann mit zwei Toren ab, doch wenige Sekunden vor dem Abpfiff verkürzte Biedermann den Rückstand erneut mit 9:8 auf einen Treffer.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit schien die Begegnung so weiterzugehen, doch nach dem 10:10 durch Pintscher unterlief der HSG gleich zweimal kurz hintereinander ein Abspielfehler. Drei Hinausstellungen der HSG innerhalb von drei Minuten nutzten dann aber die Gastgeber konsequent aus und die Turnerschaft setzte sich Turnerschaft scheinbar vorentscheidend mit 19:12 (46.) ab.

In der verbleibenden Zeit hatten sowohl die Hoykenkamper als auch die Gäste die Chance zum Sieg. Doch einige etwas unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen sorgten dafür, dass Hoykenkamp am Ende zwei wichtige Punkte bejubeln konnte. „Wir hätten hier aufgrund einer starken Leistung einen Punkt verdient gehabt, doch sind wir in der Schlussphase um den verdienten Lohn gebracht worden“, sagte HSG-Co-Trainer Andreas Müller nach dem Spiel.

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