1. Damen – Oberliga: HSG bricht in zweiter Halbzeit ein | NWZonline

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HSG bricht in zweiter Halbzeit ein

Grüppenbühren/Bookholzberg verliert mit 28:37

Sigrid Quahs

BOOKHOLZBERG Eine ganz schwache Phase zwischen der 41. und 50. Minute besiegelte am Sonnabend die herbe 28:37 (14:17)-Niederlage der Oberliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg im Auswärtsspiel bei der HSG Wilhelmshaven.

Schon zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung mit einem 5:1-Lauf vorentscheidend auf 22:15 ausgebaut. Im Angriff verschenkten die Gäste die Bälle reihenweise, das Rückzugsverhalten bei den anschließenden Kontern der Gegner war überhaupt nicht mehr vorhanden, und auch die häufig viel zu passive Deckung ließ sich durch das schnelle Kombinationsspiel des Gegners überwinden.

Als dann Mitte der zweiten Hälfte auch die Kräfte nachließen, drehte Wilhelmshaven richtig auf und nutzte jede Chance zu erfolgreichen Torwürfen. Mit sieben Toren in Folge, darunter vier Konter, war die Partie nach dem 35:21 zehn Minuten vor dem Ende endgültig entschieden.

Dabei sah es besonders im ersten Abschnitt noch sehr gut aus für die Gäste, denn die Deckung stand bis auf kleine Aussetzer sicher und hatte den gegnerischen Angriff ganz gut im Griff. Durch leichte Ballverluste im Angriff kamen die Gastgeberinnen aber wiederholt zu einfachen Toren, und auch von den Außenpositionen bekam Torhüterin Ann-Cathrin Müller kaum einmal eine Hand an den Ball. Trotzdem blieben die Gäste in den ersten 30 Minuten immer im Spiel, weil die treffsichere Bianca Herbec sowohl aus dem Rückraum als auch bei Strafwürfen die Mannschaft mit ihren bis dahin acht Toren auf Augenhöhe hielt.

„Wir haben bis auf die zwei schwachen Phasen gut mitgespielt, doch es fehlten ganz einfach das konsequente Rückzugsverhalten und auch der kämpferische Einsatz in entscheidenden Situationen“, resümierte HSG-Trainer Stefan Buß nach dem Spiel.

via Oberliga: HSG bricht in zweiter Halbzeit ein | NWZonline.