1. Herren – TSG mit Steigerungspotenzial | NWZonline

1herren20132014TSG mit Steigerungspotenzial

Landesligisten ziehen unterschiedliche Zwischenbilanzen
Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg liegt im Soll. Die TS Hoykenkamp belegt Platz fünf.
Sigrid Quahs

LANDKREIS Unterschiedlich fallen die Zwischenbilanzen der drei Landkreisclubs in der Handball-Landesliga der Männer aus.

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Nach dem schwachen Abschneiden in der Vorsaison hatte sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg große Ziele gesetzt und wollte um den Aufstieg mitspielen. Als Tabellendritter hat die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann auch noch gute Chancen, wenngleich sie schon einige unnötige Punkte liegen ließ. „Die Mannschaft zeigt sich wesentlich geschlossener, wirkt eingespielter und ist in der Defensive deutlich sattelfester“, beurteilt Engelmann den bisherigen Saisonverlauf durchaus positiv. Auch die Neuzugänge Marcel Donner und Lasse Wiosna haben sich sehr gut eingefügt. Besonders Wiosna ist aus dem Deckungsverband kaum noch wegzudenken und bildet mit Werner Dörgeloh sowie Stefan Buß ein nur schwer zu überwindendes Bollwerk. Donner zeigt besonders in der Offensive seine Qualitäten. Auch in kämpferischer Hinsicht hat das Team weiter zugelegt, denn selbst bei Rückständen lässt die HSG den Kopf nicht hängen.

Dagegen befindet sich die TSG Hatten-Sandkrug II als Tabellenzwölfter tief im Abstiegskampf. Schon vor Saisonbeginn hatte der neue Coach Torben Sauer geahnt, dass es für seine Mannschaft nur um den Klassenerhalt gehen würde, nachdem einige Spieler die Mannschaft verlassen hatten. Dass es jedoch in den ersten elf Partien nur zu drei Siegen reichen würde, kam dann auch für Sauer überraschend. „Das Potenzial der Mannschaft trägt dem Tabellenstand überhaupt nicht Rechnung, da werden wie noch viel Arbeit vor uns haben“, so der TSG-Trainer.

Vor allem auswärts werden sich die Sandkruger steigern müssen, denn in fremden Hallen gab es bislang noch keinen einzigen Punktgewinn. Lichtblick im bisherigen Saisonverlauf war die Abwehr denn mit 278 Gegentreffern ist die TSG-Deckung die fünftbeste in der Liga. Das große Manko ist jedoch der Angriff, denn die Spieler brauchen einfach zu viele Chancen, um zum Torerfolg zu kommen. „Ich habe trotzdem ein gutes Gefühl, und wenn die Mannschaft wieder an Selbstvertrauen gewinnt, sollte der Klassenerhalt erreicht werden können“, hofft Sauer.

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