Geht mit der HSG auf dem zwölften Tabellenplatz ins neue Jahr: Insa Schmidt.FOTO: ROLF TOBIS

HSG verliert nach der Pause den Faden

Oberliga-Handballerinnen kassieren beim TV Oyten II eine 20:22 (12:11)-Niederlage

pin OYTEN/BOOKHOLZBERG. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben am gestrigen Sonntag die Chance vergeben, sich ein wenig von einem Konkurrenten im Kampf um den Liga-Verbleib abzusetzen. Im Gegenteil, nach der 20:22 (12:11)-Niederlage beim TV Oyten II tauschte die HSG mit ihren bis gestern punktgleichen Gastgeberinnen die Plätze und wird mit 5:15 Punkten als Drittletzter ins Jahr 2015 starten. Am Samstag, 10. Januar, gastiert Komet Arsten in Bookholzberg.

Die Niederlage habe sich das Team selbst zuzuschreiben, fanden die HSG-Trainer Stefan Buß und Timo Herrmann. „Wir haben gegen zwei Mannschaften gespielt: Gegen den TV Oyten und uns selbst“, sagte Herrmann. Vor allem in den letzten 25 Minuten enttäuschten die HSG-Spielerinnen in der Offensive. Er sei sprachlos über die Leistung, gestand ein „etwas enttäuschter“ Buß.

In der 35. Minute lag die HSG mit 14:11 in Führung. Aufbauend auf eine gute Leistung von Torhüterin Ann-Cathrin Müller bot das Team eine solide Abwehrleistung. Und auch in der HSG-Offensive lief es einigermaßen. Jasmin Borchers brachte Grüppenbühren/Bookholzberg in der 15. Minute zum ersten Mal nach vorn (6:5). Nach dem Seitenwechsel (12:11) erwischte die HSG einen guten Start: Sie traf zweimal hintereinander. Doch dann übernahm Anna Franke den Posten im TVO-Tor. „Sie hat uns den Zahn gezogen“, lobte Buß. Mit jedem Fehlwurf und jedem Gegentreffer schwand das Selbstvertrauen im HSG-Team. Das zeigte sich in der großen Zahl an technischen Fehlern, die es den Gastgeberinnen leicht machten, die Partie zu drehen.

via HSG verliert nach der Pause den Faden.