1. Herren – Nach schwachem Start schnell Rhythmus gefunden

Halt, hier geblieben: Hatten-Sandkrugs Lars Osterloh (links) versucht HSG-Shooter Marcel Behrens am Abschluss zu hindern.FOTO: Rolf Tobis

Nach schwachem Start schnell Rhythmus gefunden

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg schlägt TSG Hatten/Sandkrug II im Landkreisderby mit 27:24

qu LANDKREIS. Mit einem 27:24 (14:10)-Erfolg gegen die TSG Hatten/Sandkrug II bleibt die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg als Tabellendritter weiter in Lauerstellung zum Spitzenduo der Handball-Landesliga. Das Heimspiel von Liga-Konkurrent TS Hoykenkamp gegen den TuS Bramsche musste von Staffelleiter Klaus Wernicke kurzfristig abgesetzt werden. Die angesetzten Schiedsrichter meldeten sich kurzfristig krank, ein anderes Gespann stand nicht zur Verfügung. Das Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg kam in einem vom Kampf geprägten Landkreis-Derby nur schwer in die Gänge. Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit Marvin Muche als Spielgestalter und Lars Osterloh als sicheren Schützen legte die TSG zunächst eine 7:4-Führung vor (13.). Bis dahin zeigten sich die Hausherren im Spielaufbau zu statisch und vergaben einige gute Chancen. Auch die Deckung erwies sich bis zu diesem Zeitpunkt als noch nicht sattelfest.

Erst mit zunehmender Spieldauer, als die technischen Mängel und Abspielfehler bei den Gästen zunahmen, wurde das Spiel der HSG sicherer. Auch im Spiel nach vorne wurde nun druckvoller gespielt. Besonders nach erkämpften Bällen schaltete Grüppenbühren/Bookholzberg blitzschnell um und kam über Tempogegenstöße mit sechs Toren in Folge zur ersten deutlichen Führung (10:7/19.).

Nach dem Seitenwechsel machte die HSG weiter mächtig Druck auf die gegnerische Abwehr und die kurze Deckung gegen Julian Stolz störte die Gastgeber nicht. Denn mit dem freien Raum und schnellen Kombinationen zog die HSG auf 23:16 davon (47.). Hatten/Sandkrug kam zwar noch einmal auf 20:23 (51.) heran, doch Grüppenbühren/Bookholzberg bog über 26:21 (55.) auf die Siegerstraße ein. „Die Mannschaft hat Kampfgeist gezeigt und sich auch von dem schwachen Start nicht aus dem Rhythmus bringen lassen“, freute sich HSG-Trainer Sven Engelmann, der auch die Leistung von Torwart Jan-Bernd Döhle lobte.

HSG: Döhle, Klostermann; Behrens (4), Biedermann (10/3), Depperschmidt, Dörgeloh, Donner (7/2), Daniel Hammler (1), Nils Hammler, Lau (1), Sprenger, Julian Stolz (4), Wiosna.

Spielfilm: 4:7 (13.), 10:7 (19.), 14:10 – 18:13 (37.), 23:16 (47.), 23:20 (51.), 26:21 (55.), 27:24 (60.).

Zeitstrafen: HSG 5 – TSG II 6.

Strafwürfe: HSG 7/5 – TSG II 3/3.

Zuschauer: rund 100.

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