2./3. Herren – Grüppenbühren III verliert erneut

Weser-Ems-Liga: HSG Delmenhorst II nach 32:26 gegen Wiefelstede nun Zweiter / Grüppenbühren III verliert erneut

Bogun-Sieben klettert weiter

Rolf Behrens 11.11.2014 0 Kommentare

Für die HSG Delmenhorst II geht es in der Handball-Weser-Ems-Liga weiter nach oben. Nach dem 32:26 (17:13)-Heimsieg gegen den SV Eintracht Wiefelstede ist das Team nun Tabellenzweiter. Die Mannschaften der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben hingegen ein enttäuschendes Wochenende hinter sich. Die Zweite kassierte gegen den TV Neerstedt II eine 25:29 (13:17)-Pleite, und die Dritte verlor gegen die HSG Emden mit 23:27 (11:11).

Nico Parwanow (am Ball) erzielte im Spiel gegen die HSG Emden ein Tor für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III. Am Ende verlor seine Mannschaft in eigener Halle mit 23:27 und rutschte auf den dritten Platz der Weser-Ems-Liga ab.

Nach dem Heimsieg gegen den SV Eintracht Wiefelstede haben sich die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Delmenhorst endgültig in der Spitzengruppe der Tabelle etabliert. Das Team hat den Lokalrivalen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III nach dessen Niederlage gegen die HSG Emden vom zweiten Platz verdrängt. Grüppenbührens Zweite ist nach der Pleite gegen den TV Neerstedt II gar auf den letzten Rang abgerutscht.

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HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – TV Neerstedt II 25:29 (13:17). Das Derby war von Beginn an brisant, beide Teams wollten unbedingt gewinnen. Es war allerdings kein schönes Spiel, bis zum 12:12 (20.) konnte sich keine Mannschaft einen Vorsprung erspielen. Dann leistete sich Grüppenbühren einige Undiszipliniertheiten, die die Gastgeber aus dem Rhythmus brachten. Neerstedt nutzte das aus und legte vier Tore vor – 17:13.

In der Pause sprach Grüppenbührens Trainer Andreas Müller die Schwächen seines Teams an, besser wurde es nach dem Wechsel aber nur bedingt. Beim 20:22 und 21:23 war die Heim-Sieben zwar wieder dran, schaffte es aber nicht mehr, zum Ausgleich zu kommen. Die Gäste stellten in der Folge wieder ihren Vier-Tore-Vorsprung her und brachten diesen über die Zeit. „Wir standen uns teilweise selbst im Weg und haben Würfe genommen, die man in Unterzahl nicht nehmen darf. Einige meiner Vorgaben wurden einfach nicht umgesetzt“, ärgerte sich Müller.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III – HSG Emden 23:27 (11:11). Grüppenbührens Oldies sind nach dem guten Saisonstart ins Straucheln geraten. Nach der Niederlage in Neerstedt erwischte es die Sieben von Trainer Gerold Steinmann nun auch zu Hause. „Der Gegner war stark. Wir haben versucht, so lange wie möglich dagegenzuhalten“, sagte der Coach. Allerdings fehlten den Gastgebern durch Ausfälle einige Alternativen im Angriff. Emden bestimmte von Beginn an das Geschehen und legte ein 4:1 und 8:5 vor. Stefan Radtke im Tor des Heim-Teams hatte großen Anteil daran, dass Grüppenbühren bis zur Pause auf Augenhöhe blieb. Ehe es beim Stand von 11:11 in die Kabine ging, erzielte Carsten Schopf das wichtige 10:10. Im zweiten Abschnitt legten die Ostfriesen sofort wieder drei Tore vor und bauten ihre Führung in der Folge bis auf sechs Treffer aus – 24:18. Grüppenbühren stellte daraufhin die Abwehr etwas offensiver ein und schaffte es, den Rückstand etwas zu verkürzen. Die Möglichkeit, das Spiel noch einmal zu drehen, bot sich der Steinmann-Sieben allerdings nicht mehr. Dafür agierte der Tabellenzehnte Emden einfach zu unaufgeregt.

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