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Schlechte Trefferquote bringt HSG-Frauen um alle Chancen

Oberliga-Handballerinnen verlieren beim VfL Oldenburg III mit 18:24 (9:15)

pin BOOKHOLZBERG. Stefan Buß sah die Sache gelassen. Immerhin haben die von ihm trainierten Oberliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gestern eines ihrer Ziele erreicht. „Wir haben wieder eine Mannschaft geärgert“, sagte er nach dem Gastspiel beim VfL Oldenburg III. Dass sich das nicht auf der Habenseite des HSG-Kontos auswirkte, störte Buß, hielt ihn aber nicht davon ab, sich über den Auftritt seines Teams zu freuen. „Wir haben 50 Minuten lang richtig gut gespielt“, sagte er über das 18:24 (9:15). „Die Niederlage hätte nicht sein müssen. Wir werden aber daraus lernen.“

Der VfL, der seine ersten beiden Saisonspiele verloren hatte, bot sein stärkstes Team auf. Er setzte einige A-Jugend-Bundesligaspielerinnen, die ein Doppelspielrecht besitzen, und eine Aktive aus dem Drittliga-Team ein. Die HSG, Aufsteiger, hielt zunächst gut mit. Ende der ersten Halbzeit setzten sich die Gastgeberinnen aber ab. Sie machten aus einem 12:9 (25. Minute) die 15:9-Halbzeitführung. Sie profitierten davon, dass die HSG-Spielerinnen einige ihrer klaren Chancen, die sie sich schön herausgespielt hatten, vergaben. „Dazu hat sicherlich beigetragen, dass sie es nicht gewohnt sind, mit Backe zu spielen“, erklärte Buß. In der HSG-Heimhalle in Bookholzberg ist es verboten, Haftmittel für die Hände zu verwenden.

Die HSG steckte zwar nicht auf, schaffte es in der zweiten Halbzeit aber auch nicht mehr, das Spiel zu drehen. Seine Mannschaft habe sich auch von der „harten“ Deckungsarbeit des VfL nicht aus dem Konzept bringen lassen, sondern weiterhin alles versucht, ins Spiel zurückzukommen, lobte Buß dennoch deren Kampfgeist.

via Schlechte Trefferquote bringt HSG-Frauen um alle Chancen.