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HSG-Frauen feiern geschichtsträchtigen Heimsieg

31:24 gegen BV Garrel erster Erfolg in Oberliga für Grüppenbührens Handballerinnen

Sigrid Quahs

Siegte erstmals in der Oberliga: Sonja Gode Bild: M. Hiller

BOOKHOLZBERG Überraschend deutlich gewannen die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit 31:24 (14:9) gegen den BV Garrel und holten damit bereits im zweiten Oberliga-Spiel die ersten Punkte. „Endlich hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann. Unsere kompakte und starke Deckung hat nur wenig zugelassen. Selbst in den kurzen Schwächephasen, als Garrel herankam, sind wir ruhig geblieben und haben uns wieder gesteigert. Den ersten Oberliga-Sieg in der Vereinsgeschichte dürfen meine Mädels ruhig feiern“, zollte HSG-Trainer Stefan Buß seinem Team Respekt für die gute Leistung.

Gegenüber dem Spiel gegen Elsfleth zeigte sich die Buß-Sieben in der Deckung deutlich verbessert, in einigen Phasen war dieses Bollwerk mit einer überragenden Alicia Riedel im Tor kaum zu überwinden. Im Angriff haperte es dagegen ein wenig, denn hier wechselten sich Licht und Schatten einige Male ab.

So gab es besonders in der Anfangsphase noch etliche Abspielfehler, doch auch Garrel machte es nicht besser, so dass nach sechs Minuten je ein Treffer auf der Anzeigentafel stand. Langsam kamen die Anspiele aus dem Rückraum von der ausgezeichneten Spielmacherin Insa Schmidt immer besser zur Kreisläuferin Mareike Hermann, die diese Zuspiele sicher verwandelte und die HSG mit 7:3 in Führung brachte. Einen kleinen Bruch gab es im HSG-Spiel, als Buß mit den Auswechslungen begann. Hier nutzte Garrel drei Abspielfehler hintereinander zu schnellen Gegenstößen, so dass die Partie Mitte der ersten Hälfte beim 7:6 wieder völlig offen war. Bis zum 10:9 war es ein offener Schlagabtausch, doch mit einem Zwischenspurt setzte sich die HSG bis zur Pause mit fünf Toren ab.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Garrel die Deckung auf 5:1 umgestellt und brachte die Buß-Sieben damit kurzzeitig aus dem Rhythmus. Dann lief es aber wieder wie am Schnürchen, die Abwehr ließ kaum noch etwas anbrennen und auch das Umschalten in die Offensive gelang gut. Mit vier Toren in Folge setzte sich die HSG vorentscheidend auf 19:12 (42.) ab. Hier zeigte sich die glänzend aufgelegte Schmidt von ihrer besten Seite, denn mit ihren Toren baute die HSG ihren Vorsprung bis zehn Minuten vor dem Ende auf 26:18 aus.

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