Stehen in den Startlöchern: Marcel Behrens (am Ball) und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg,FOTO: ROLF TOBIS

Engelmann sieht noch Luft nach oben

Trainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ist gespannt auf die Liga

dn GRÜPPENBÜHREN/BOOKHOLZBERG. Gut Wetter machen ist nicht die Sache des Sven Engelmann. Die Vorbereitung mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg war nicht nach dem Geschmack des Trainers, daraus macht er keinen Hehl. „Wir sind nicht da, wo wir sein sollten. Das Timing stimmt noch nicht, da ist noch einige Luft nach oben“, bekennt Engelmann, der angesichts der durch Verletzungen gestörten vergangenen Trainingseinheiten gern noch einige zusätzliche Tage Zeit hätte bis zum Saisonstart in der Handball-Landesliga.

Stattdessen wird es heute Abend schon ernst. Ab 20 Uhr läuft Gemeinderivale TS Hoykenkamp in der Bookholzberger Halle am Ammerweg auf, mit Marcel Biedermann, Tobias Sprenger und Lasse Wiosna fehlen drei Spieler wegen Problemen mit dem Sprunggelenk, Alexander Depperschmidt ist angeschlagen – ebenfalls am Sprunggelenk. „Vier Spieler gleichzeitig mit fast der gleichen Verletzung, das habe ich noch nie gehabt“, meint Engelmann.

Das Verletzungspech beeinflusst auch seinen Blick auf die Grüppenbührener Chancen in der starken Landesliga. In der ersten Saison nach dem Verbandsliga-Abstieg landete die Landkreis-HSG nur auf einem unbefriedigenden sechsten Platz, was sich vor allem mit der verheerenden Bilanz von zehn Niederlagen aus 13 Auswärtsspielen erklären lässt. „Das geht natürlich nicht, da müssen wir besser werden“, sagt Engelmann, der seinem Team noch keinen Platz in der Liga-Hierarchie zuordnen will: „Es gibt viele starke Teams. Schüttorf, Hoykenkamp, Barnstorf – ich muss abwarten, wie wir uns da behaupten.“ In jedem Fall will der Coach, der auch den Verbandsligisten Jahn Brinkum trainiert, druckvoller spielen lassen: „Daran haben wir gearbeitet. Statt immer stur mit einer 6-0-Deckung zu spielen, will auch auch regelmäßig ein 5-1 ausprobieren.“

via Engelmann sieht noch Luft nach oben.