2./3. Herren – Harpstedts Sorgen wachsen

Harpstedts Sorgen wachsen

Von Rolf Behrens

Delmenhorst · Ganderkesee-Bookholzberg · Holthusen. Drei von vier Handball-Weser-Ems-Ligisten aus der Region haben am Wochenende Siege eingefahren. Leer ging nur die HSG Harpstedt/Wildeshausen aus, die das Derby bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III mit 19:30 (8:17) verlor. Die HSG Delmenhorst II setzte sich souverän mit 39:28 (18:12) gegen den VfL Bad Zwischenahn durch. Die zweite Mannschaft der Grüppenbührener siegte beim TuS Holthusen mit 32:28 (15:13).

Handball
© INGO MOELLERS
Christoph Buyny (am Ball) steuerte drei Tore zum 30:19-Derbysieg der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III über die HSG Harpstedt/Wildeshausen bei.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III – HSG Harpstedt/Wildeshausen 30:19 (17:8). Zehn Minuten lang verlief das Derby ausgeglichen. Dann nahmen die spielerisch überlegenen Grüppenbührener das Heft in die Hand. Die Torhüter Sascha Dellwo und Inga Kuck verliehen ihren Vorderleuten durch ihre Paraden Sicherheit. Von 3:3 zogen die Gastgeber über 6:5 auf 12:6 davon. Harpstedts Trainer Tim Buchmann sah eine schwache Vorstellung seiner Mannschaft: „Wir haben keinen Zweikampf angenommen und lediglich mitgespielt. Nur eine Gelbe Karte im gesamten Spiel, das sagt alles“. Beim Pausenstand von 17:8 war bereits alles entschieden.

Nach dem Seitenwechsel versäumten es die Hausherren, den Vorsprung noch weiter auszubauen, weil sie ihre Angriffe nicht mehr konsequent abschlossen. Das Schlusslicht Harpstedt kam auf 17:26 heran (53.). Spannend wurde es aber nicht: Am Ende zeigte die Anzeigetafel in der Halle am Ammerweg einen 30:19-Erfolg für Grüppenbühren an. Die Schützlinge von Coach Gerold Steinmann festigten dadurch den dritten Tabellenplatz. Harpstedts Abstieg rückt dagegen immer näher.

TuS Holthusen – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 28:32 (13:15). Grüppenbührens Sportlicher Leiter Frank Mehrings schlüpfte wieder einmal in die Trainerrolle und vertrat Andreas Müller. „Die Holthuser haben zwar kein Weser-Ems-Liga-Niveau, aber kämpfen können sie. Dort muss man 60 Minuten lang alles geben“, lautete Mehrings’ Einschätzung. Die Grüppenbührener, die mit einem kleinen Kader antraten, beherzigten seine Worte. Die kämpferisch überzeugenden Gäste lagen zwar nie komfortabel vorne, hielten ihren knappen Vorsprung aber über die gesamte Partie. Der Auswärtssieg war schließlich vollauf verdient.

[…]

via Harpstedts Sorgen wachsen – Delmenhorster Kurier – WESER-KURIER.