1. Damen – Müllers Parade rettet den Auswärtserfolg

1. April 2014

Müllers Parade rettet den Auswärtserfolg

Von Rolf Behrens

Handball

© Ingo Moellers
Sechs Tore steuerte Wiebke Möller am Wochenende zum Sieg der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bei. Der Aufsteiger gewann beim TuS Blau-Weiß Lohne knapp mit 23:22 und belegt in der Landesliga weiterhin den fünften Platz.

Lohne. Das Ergebnis war am Ende etwas glücklich, deswegen aber nicht weniger verdient: Mit 23:22 (15:10) haben sich die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg knapp beim TuS Blau-Weiß Lohne durchgesetzt. Zur Spielerin des Tages avancierte dabei Torhüterin Ann-Kathrin Müller, die in der Schlusssekunde einen Siebenmeter hielt und damit den Erfolg perfekt machte. In der Landesliga-Tabelle belegt der Aufsteiger Grüppenbühren weiterhin den fünften Platz.

Während der Partie in Lohne, die von nur einem Schiedsrichter geleitet wurde, zeigte das Team von Trainer Stefan Buß und Assistent Timo Hermann von Beginn an eine gute Leistung in der Defensive und ließ vor dem Wechsel nur zehn Treffer des Gegners zu, der in der Tabelle den achten Platz einnimmt. Bei eigenem Ballbesitz trugen die Gäste ihre Angriffe schnell vor und zogen über 5:4 auf 10:6 davon (22.). Beim Stand von 15:10 für die Buß-Sieben ging es in die Kabine. Dort ermahnte der Grüppenbührener Trainer seine Spielerinnen, auch im zweiten Durchgang weiter Gas zu geben – ein Appell, der zunächst keine Wirkung zeigte.

In Hälfte zwei verloren die Gäste nämlich den Faden, auch der Unparteiische trug durch kuriose Entscheidungen zur Unruhe bei. Lohne kämpfte sich in dieser Phase auf 14:16 heran. Erst danach fand Grüppenbühren wieder besser ins Spiel und erhöhte durch Wiebke Möller auf 19:14. Doch selbst dieser Vorsprung verschaffte dem Aufsteiger nicht die nötige Sicherheit, um die Partie souverän zu Ende zu spielen. Wurfpech sowie weitere „unverständliche Schiedsrichterentscheidungen“ (Buß) halfen Blau-Weiß Lohne dabei, abermals zu verkürzen – 19:21.

In der Schlussphase fehlte Grüppenbühren die Abgeklärtheit: Ein überhasteter Wurf 45 Sekunden vor dem Ende bei eigener 23:22-Führung brachte die Gastgeberinnen noch einmal in Ballbesitz. Auf der anderen Seite gab es kurz darauf Siebenmeter und somit die große Chance für Lohne, zum Ausgleich zu kommen. Torfrau Müller behielt aber die Nerven und gewann das Eins-gegen-eins-Duell.

via Müllers Parade rettet den Auswärtserfolg – Delmenhorster Kurier – WESER-KURIER.