2./3. Herren – Grüppenbühren/Bookholzberg II präsentiert sich desolat

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[…] Grüppenbühren/Bookholzberg II präsentiert sich desolat
Sigrid Quahs

LANDKREIS In der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer konnte keine Landkreismannschaft als Sieger vom Platz gehen. Grüppenbühren/Bookholzberg III erreichte immerhin ein Unentschieden.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – VfL Bad Zwischenahn 24:34 (9:15). Völlig daneben präsentierte sich die HSG vor heimischem Publikum. In dieser Partie erreichte kein einziger Spieler auch nur annähernd Normalform. So kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Toren und bestimmten von Beginn an das Spiel. Die Hausherren hatten nur beim 1:0 die Nase vorn, in der Folgezeit wurde viel zu schnell und überhastet der Abschluss gesucht und somit etliche gute Chancen vergeben. Die Ammerländer nahmen diese Geschenke dankend an und setzten sich über 9:4 bis zur Pause schon ohne große Mühe mit sechs Toren ab. Auch nach dem Seitenwechsel versuchte das Team von Andreas Müller nur über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Mit schnellen Spielzügen über die erste und zweite Welle bauten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus, und nach dem 16:25 Mitte der zweiten Hälfte war die Partie bereits endgültig gelaufen.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III – SG Friedrichsfehn/Petersfehn II 29:29 (13:14). Bis zum Schlusspfiff blieb es richtig spannend. Die Oldies der HSG hatten in einigen entscheidenden Phasen das Nachsehen, denn Unkonzentriertheiten in Abwehr und Angriff nutzten die Gäste konsequent zu Gegentoren. Dabei führten die Hausherren kurz vor dem Ende durch Frank Rais noch mit 29:28, doch konnte die SG im Gegenzug ausgleichen. In der verbleibenden Zeit hatte dann die Steinmann-Sieben noch einmal die Möglichkeit zum Führungstreffer, doch der Wurf von Ralph Ohlebusch war nicht genau genug, und so blieb es schließlich beim leistungsgerechten Remis. Über 60 Minuten bestimmten die Abwehrreihen das Spielgeschehen, und so mussten sich beide Mannschaften ihre Tore sehr hart erarbeiten. So gab es im ersten Abschnitt einen offenen Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, denn die HSG lief zunächst bis zum 16:18 wieder einem Rückstand hinterher, doch kämpfte sie sich erneut heran und hatte nach dem 25:23 (51.) die große Chance, den Sack endgültig zuzumachen.

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Quelle: NWZ Online