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Weser-Ems-Liga: Handballer kassieren bittere 23:27-Pleite gegen Blexen /HSG Delmenhorst II verliert in Emden Harpstedt verliert weiter an Boden
Rolf Behrens

Im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der Weser-Ems-Liga gab es für die Handballer der HSG Harpstedt/Wildeshausen am Sonnabend den nächsten Rückschlag: Der Tabellenletzte verlor in eigener Halle gegen die HSG Blexen/Nordenham. Während auch die HSG Delmenhorst II und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II Niederlagen hinnehmen mussten, kam Grüppenbührens Dritte zu einem Auswärtssieg beim SV Eintracht Wiefelstede.
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Die Handballer der HSG Harpstedt/Wildeshausen haben im Abstiegskampf der Weser-Ems-Liga weiter an Boden verloren: Gegen die HSG Blexen/Nordenham setzte es eine 23:27 (8:12)-Heimpleite für das Tabellenschlusslicht. Ebenfalls punktlos blieb die HSG Delmenhorst II am vergangenen Spieltag. Bei der HSG Emden verlor das Team unglücklich mit 26:27 (13:9). Besser machte es die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III, die mit 31:20 (14:14) beim SV Eintracht Wiefelstede gewann. Grüppenbührens Zweite kassierte dafür eine unerwartete Niederlage bei der HG Jever/Schortens II – 17:28 (10:13).

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SV Eintracht Wiefelstede – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 20:31 (14:14). Grüppenbührens Trainer Gerold Steinmann sprach nach dem Spiel von einer „soliden Mannschaftsleistung“. Außerdem lobte er Nico Parwanow für dessen Leistung als Abwehrchef. „Er hat das Zentrum gut dicht gemacht, was nur sechs Gegentreffer im zweiten Abschnitt deutlich zeigen“, betonte Steinmann. Die Gäste begannen zielstrebig, legten ein 4:1 vor und hielten ihre Führung bis zum 14:10 kurz vor der Pause. Erst als Grüppenbühren ein paar Chancen ungenutzt ließ, kam Wiefelstede zum Ausgleich – 14:14.

Nach dem Wechsel diktierte die Steinmann-Sieben aber wieder das Geschehen, zog auf 18:15 davon und baute den Vorsprung über ein 26:19 bis zum 31:20-Endstand aus.

HG Jever/Schortens II – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 28:17 (13:10). Die Leistung, die die Grüppenbührener Reserve in Jever ablieferte, erinnerte an längst vergangene Zeiten, denn eigentlich setzte das Team von Trainer Andreas Müller im bisherigen Saisonverlauf eher positive Akzente. Dieses Mal traute der Coach aber seinen Augen kaum. In der Abwehr nicht entschlossen genug und im Angriff desolat – so präsentierten sich die Gäste über weite Strecken. Dazu kamen immer wieder Disziplinlosigkeiten. Lediglich Torhüter Timo Linnemann erreichte Normalform und verhinderte mit seiner Leistung eine noch höhere Pleite. Nils Hammler brachte die Gäste zwar schnell mit 1:0 in Führung, doch schon wenig später deutete sich die mangelnde Einstellung der Grüppenbührener an. Nach zehn Minuten führten die Hausherren bereits mit 6:1. Etwas Hoffnung auf Besserung hatte Trainer Müller, als sein Team auf 5:6 verkürzte (16.). Zur Pause hatte sich Jever allerdings über ein 9:5 auf 13:10 abgesetzt.

In der Kabine erinnerte Müller dann noch einmal an seine Vorgaben. Dominik Krüger erzielte wenig später das 11:13, doch danach erlahmte das Angriffsspiel der Gäste vollends. Spätestens nach dem 17:11 von Jever ließen die Grüppenbührener die Köpfe hängen, hatten mehr mit sich selbst zu tun als mit dem Gegner und kassierten beim Abstiegskandidaten eine ebenso überraschende wie empfindliche Niederlage.

Quelle: Delmenhorster Kurier