1. Herren – Engelmann-Sieben zeigt mehr Zug zum Tor

Engelmann-Sieben zeigt mehr Zug zum Tor
Grüppenbühren/Bookholzberg besiegt Hatten-Sandkrug II 34:31
Sigrid Quahs

Mit Grüppenbühren/Bookholzberg eine Heimmacht: Rückraumspieler Marcel Behrens
(beim Wurf)
Bild: Michael Hiller

BOOKHOLZBERG Die Sporthalle am Ammerweg in Bookholzberg bleibt in dieser Saison eine Festung: Mit einem kämpferisch überzeugenden 34:31 (19:14) über den Tabellenzweiten TSG Hatten-Sandkrug II hat die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nicht nur den Kampf um die Aufstiegsplätze in der Handball-Landesliga der Männer wieder spannend gemacht, sondern auch den neunten Sieg im neunten Heimspiel dieser Saison eingefahren. Das Team von HSG-Trainer Sven Engelmann liegt nach dem vierten Heimsieg in Folge nur noch zwei Punkte hinter der TSG.

Gäste-Coach Grzegorz Goscinski war nach der Partie verständlicherweise unzufrieden: „Wir sind leider nicht so in Tritt gekommen, wie wir es vorgehabt hatten. Zudem hat Keeper Jan Tholen erst in der zweiten Hälfte zu seiner Form gefunden, und da war es schon zu spät. Schade, dass wir nun wieder etwas vom Spitzenreiter entfernt sind.“ Engelmann strahlte hingegen über das ganze Gesicht: „Meine Mannschaft hat ein kämpferisch ausgezeichnetes Spiel abgeliefert und sich auch nicht durch kleine Nickligkeiten aus der Ruhe bringen lassen. Besonders unsere Spielkonzeptionen, die immer wieder gut umgesetzt wurden, zeigten Wirkung beim Gegner. Mit Christoph Buyny, der aus der zweiten Mannschaft ausgeholfen hat, wurde unsere Deckung deutlich stärker.“

Von Beginn an gingen beide Teams engagiert zur Sache. Die Engelmann-Sieben agierte in der Deckung aggressiv und konnten sich erneut auf einen bärenstarken Keeper Jan-Bernd Döhle als Rückhalt verlassen. Lediglich Regisseur Razvan Ghimes gelang es im Sandkruger Dress, auf sich aufmerksam zu machen, er traf unter anderem sogar per Kempa-Trick. Bis zum 6:6 verlief die Partie ausgeglichen, ehe Yannic Lau (2), Marcel Behrens und Kevin Pintscher die HSG erstmals deutlich mit 13:7 (17.) in Führung warfen. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte wurde die HSG unkonzentrierter, so dass die Gäste etwas herankamen.

Nach dem Seitenwechsel brachte Ghimes die TSG bis auf 20:17 heran, und auch nach dem 27:22 für die Bookholzberger durch Marcel Biedermann gab sich der Tabellenzweite nicht geschlagen. Als Malte Kubitzki und Maximilian Schwarze den Rückstand auf 29:27 verkürzt hatten, schien alles wieder offen (53. Minute). Doch sofort antwortete die HSG, erkämpfte sich zweimal den Ball, und der pfeilschnelle Biedermann ließ sich diese Chance zu zwei vorentscheidenden Kontertoren zum 32:27 nicht entgehen.

Quelle: NWZ Online