1. Herren – HSG geht mit Sorgen ins Derby

HSG geht mit Sorgen ins Derby
Grüppenbühren/Bookholzberg empfängt TSG Hatten-Sandkrug II
Stefan Buß und Werner Dörgeloh fallen verletzt aus. TSG-Coach Goscinski hat dennoch viel Respekt vor dem Gegner.
Sigrid Quahs

Stellt sein Team auf die schwierige
Aufgabe im Landkreisduell ein: Trainer Sven Engelmann trifft mit seiner HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Freitagabend auf die TSG Hatten-Sandkrug II.
Bild: Michael Hiller

LANDKREIS Nach dem tollen Handball-Event in der vergangenen Woche gegen den Tabellenfünften der 2. Bundesliga, Eintracht Hildesheim, kehrt nun wieder der Liga-Alltag bei den Männern der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ein. In der Landesliga kommt es an diesem Freitag, 20 Uhr, in der Sporthalle Ammerweg zum Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten, TSG Hatten-Sandkrug II. Verzichten muss HSG-Coach Sven Engelmann auf Stefan Buß und Werner Dörgeloh, die sich im Spiel gegen Hildesheim verletzten und längere Zeit pausieren müssen (die NWZ  berichtete). Für Dörgeloh könnte sogar die Saison wegen seiner Achillessehnenverletzung beendet sein.

So muss Engelmann ausgerechnet im Landkreis-Duell, in dem man nach der knappen und etwas unglücklichen 31:34-Hinspielniederlage noch etwas gut zu machen hat, gleich auf zwei der wichtigsten Spieler verzichten. Nur wenn die Gastgeber gewinnen, haben sie noch die Chance, weiter nach oben zu kommen. Bis auf die beiden Verletzten kann der HSG-Coach in Bestbesetzung antreten und wird wohl noch Akteure aus der zweiten Mannschaft mit einbauen, um mehr Auswechselalternativen zu haben. Co-Trainer Andreas Müller ist sich sicher: „Wenn die Mannschaft sich in eigener Halle ordentlich präsentiert, können wir erneut unsere Heimstärke unter Beweis stellen, und so wäre ein Erfolg möglich, der uns dann in die Nähe des Relegationsplatzes bringen würde.“

TSG-Coach Grzegorz Goscinski hat großen Respekt vor dem Gegner: „Das ist eine ganz erfahrene Mannschaft, die wieder nach oben will. Das wird ganz schwierig für uns.“ Dennoch ist er sich sicher, dass, wenn seine Mannschaft die gleiche Leistung wie in der letzten Woche beim 36:20-Sieg bei der HSG Barnstorf-Diepholz II zeige, es zu einem Sieg reichen könne. „So wie wir trainiert haben, sah es schon ganz gut aus.“ Zugleich warnt Goscinski aber auch: „Nicht jedes Spiel ist gleich, daher wird es keine einfache Partie.“ Druck im Spiel gegen den Tabellendritten verspürt er dennoch nicht: „Wir gucken nicht auf die Tabelle, sondern schauen was in dem Spiel möglich ist und sehen dann weiter.“

Im Gegensatz zu seinem Gegenüber kann Goscinski dabei personell aus dem Vollen schöpfen. „Wir haben einen großen Kader mit 16 Leuten, so dass auf jeden Fall 14 Spieler dabei sein werden.“

Quelle: NWZ Online