2./3. Herren – Zeitstrafen bringen Steinmann-Sieben aus Rhythmus

Zeitstrafen bringen Steinmann-Sieben aus Rhythmus
Grüppenbühren/Bookholzberg III und Harpstedt/Wildeshausen verlieren – Sieg für HSG-Reserve
Sigrid Quahs

Zufrieden: HSG-Trainer Andreas Müller
Bild: Olaf Blume

LANDKREIS Nur die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II waren am Wochenende aus Landkreissicht in der Weser-Ems-Liga der Männer erfolgreich.

HSG Blexen/Nordenham – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 28:25 (15:10). Eine etwas überraschende Niederlage kassierte der Tabellenvierte in Blexen. Besonders der Deckung war anzumerken, dass mit Nico Parwanow und Marc Hische gleich zwei Abwehrstrategen fehlten. Auch im Angriff ließ das Team von Coach Gerold Steinmann den letzen Biss vermissen. Hier machte sich der Ausfall von Sebastian Mielcarek bemerkbar, denn besonders seine Gegenstoßtore fehlten in der Endabrechnung. Bis zum 8:8 (19. Minute) verlief die Partie ausgeglichen, weil auch die Wesermärschler mit guten Chancen an den Gäste-Keepern scheiterten. Doch als die Fehler im Angriff der Landkreisler zunahmen, setzten sich die Hausherren bis zur Pause mit fünf Toren ab.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gastgeber, auch begünstigt durch eine doppelte Zeitstrafe gegen Christoph Buyny, auf 20:13 davon. Eine couragierte Aufholjagd der Gäste führte zwar zehn Minuten vor Schluss zum 22:24, doch eine weitere Unterzahlphase der Gäste spielte Blexen danach erneut in die Karten.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II – SVE Wiefelstede 30:19 (13:9). Beide Mannschaften konnten sich zunächst nicht mit der vorgegebenen Linie der Schiedsrichter anfreunden, denn diese ließen das Spiel an langer Leine laufen und ahndeten viele Fouls nicht den Regeln entsprechend, so dass es immer wieder harte Attacken der Abwehrspieler gegen die Angreifer gab. Bis zum 9:9 (20.) kam die HSG-Offensive mit der schnellen und beweglichen Deckung der Gäste überhaupt nicht zurecht. Immer wieder gab es leichte Ballverluste, die aber die Gäste auch nicht immer nutzen konnten. Knackpunkt war dann ausgerechnet ein Team-Timeout der Gäste (21.), denn danach spielte nur noch das Team von Coach Andreas Müller. Keeper Jan-Dirk Alfs zeigte eine bärenstarke Leistung und gab mit seinen Paraden der HSG-Deckung die nötige Sicherheit. Mit vier Toren in Folge setzte sich die HSG ab und erhöhte die Schlagzahl im zweiten Abschnitt weiter. 16 Minuten blieben die Gastgeber ohne Gegentor und setzten sich entscheidend auf 20:9 (37.) ab.

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Quelle: NWZ Online