Ließ sich nicht aufhalten: das Landesliga-Team der HSG um Kevin Pintscher (Mitte). Es warf gegen den TV Bissendorf-Holte II (links Arne Sobota, Christian Bolte) einen 33:16-Kantersieg heraus.Foto: Rolf Tobis

HSG verbreitet Freude
Der Handball-Landesligist Grüppenbühren/Bookholzberg begeistert seine Fans. Er besiegt den TV Bissendorf-Holte II mit 33:16.
Von Heinz Quahs

BOOKOLZBERG. Es war ein Spiel nicht nur nach seinem Geschmack. „Das war eine vernünftige Demonstration meiner Mannschaft, an der auch die Zuschauer ihre Freude hatten“, sagte Sven Engelmann, Trainer der Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, am Samstagabend nach dem Schlusspfiff des Heimspiels gegen den TV Bissendorf-Holte II. Vor rund 80 Zuschauern hatte die HSG ihre Gäste mit 33:16 (16:8) aus der Halle gefegt. Doch Engelmann, dann doch mehr Trainer als Fan, sah noch Steigerungspotenzial: „Wir haben das Spiel bereits frühzeitig in die Hand bekommen, waren aber sowohl in der Deckung als auch im Abschluss manchmal nicht konsequent genug. Daran werden wir weiter arbeiten müssen.“
Knapp 15 Minuten dauerte es, bis die HSG-Spieler heiß gelaufen waren. Bis dahin hatten sie in der Defensive Schwächen gezeigt, die die Gäste nutzten. Mit einer starken Leistung gab HSG-Torwart Jan-Bernd Döhle seinem Team Sicherheit, die sich positiv auswirkte. Seine Vorderleute wurden in der Abwehr besser, holten sich mit Ballgewinnen das Selbstvertrauen, das sie brauchten, um auch in der Offensive zu glänzen. Nach dem 6:5 (16.) kamen sie zunächst vor allem über Tempogegenstöße zu einem 11:5-Vorsprung. Fortan lief es dann auch im Positionsangriff richtig rund. Die Außen Stefan Buß (links) und Marcel Biedermann beendeten die Kombinationen mit tollen Treffern. Und auch Kreisläufer Tobias Sprenger wurde immer wieder geschickt frei gespielt. Zur Pause (16:8) hatte die HSG die Tür zum Sieg schon weit aufge­stoßen. 13 Minuten nach Wiederbeginn war das Team hindurchgegangen. Die weiter überzeugenden Bookholzberger hatten ihren Vorsprung bis auf 23:11 ausgebaut.

Quelle: DK Online