1. Herren – HSG drängt in Spitzengruppe

HSG drängt in Spitzengruppe
Grüppenbühren/Bookholzberg besiegt Wilhelmshavener HV II 35:26
Nur zu Beginn hatte die Engelmann-Sieben Probleme. Bei den Gastgebern kamen alle Spieler zum Einsatz.
Sigrid Quahs

Setzte sich auch in Bedrängnis durch: Werner Dörgeloh (am Ball) feierte mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Handball-Landesliga einen souveränen Heimsieg gegen den Wilhelmshavener II.

BOOKHOLZBERG Erstes Spiels im neuen Jahr, erster Schritt in die Spitzengruppe: Die HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg hat ihr Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV II mit 35:26 (16:11) für sich entschieden und verbesserte sich damit auf den dritten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga.

Coach Sven Engelmann war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, richtete den Blick aber auch gleich nach vorne: „Im ersten von vier Heimspielen haben wir nach kleinen Anfangsschwierigkeiten zwei Punkte geholt. Nun müssen wir im nächsten Spiel nachlegen, um weiterhin in der Spitzengruppe mitmischen zu können.“

Zunächst hatte die HSG gegen die mit einem kleinen Kader angetretenen Gäste einige Probleme, ins Spiel zu finden. Die Deckung zeigte besonders im ersten Abschnitt lange Zeit nicht den richtigen Biss und bekam den Wilhelmshavener Kreisläufer Torben Hackstein selten in den Griff. Auch im Angriff gab es viel Leerlauf, denn sowohl im Spielaufbau als auch im Abschluss leistete man sich einige Schwächen. Da auch Keeper Arne Klostermann zunächst kaum eine Bindung zu seinen Vorderleuten fand, blieben die Jadestädter bis zum 9:8 (19. Minute) immer auf Tuchfühlung und hätten bei konsequenterer Chancenausnutzung sogar in Führung gehen können.

Nach einem Timeout lief es besser für die Gastgeber: Die Deckung agierte jetzt aufmerksamer, Hackstein wurde besser abgemeldet und Klostermann steigerte sich zwischen den Pfosten. So konnte die Engelmann-Sieben ihren Vorsprung über 13:10 bis zur Pause auf fünf Tore ausbauen.

Nach dem Seitenwechsel schwanden die Kräfte bei den Wilhelmshavenern, die häufig die Angriffe der Gasgeber nur noch durch Fouls bremsen konnten. Doch von den daraus resultierenden Siebenmetern verwarf die HSG gleich fünf, was letztendlich einen höheren Sieg verhinderte. Dafür wiederum zeigte die Heimmannschaft wiederholt tolle Kombinationen, die mit sehenswerten Toren abgeschlossen und von den zahlreichen Fans immer wieder begeistert gefeiert wurden. Coach Engelmann gab allen Spielern Einsatzzeiten, und über 26:18 (Marcel Biedermann) sowie 31:21 (Julian Stolz) ließ die HSG auch nichts mehr anbrennen.

Quelle: NWZ Online