2./3. Herren – Jung schlägt alt

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© Ingo Moellers
Durchgesetzt: Marcel Diehl (am Ball) feierte mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II am Wochenende in der Weser-Ems-Liga einen 24:22-Erfolg gegen die eigene dritte Mannschaft.

Weser-Ems-Liga: Grüppenbühren II mit 24:22 gegen die eigene Dritte/Niederlagen für Harpstedt und Delmenhorst
Jung schlägt alt
Rolf Behrens

Das Duell Jung gegen Alt haben die Youngster der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II für sich entschieden: Gegen die eigene Dritte feierte das Team in der Handball-Weser-Ems-Liga einen 24:22 (14:10)-Erfolg. Die HSG Delmenhorst II musste sich derweil dem VfL Rastede mit 27:30 (11:13) geschlagen geben, und die HSG Harpstedt/Wildeshausen verlor gegen die HSG Emden – 27:33 (15:18).
Handball

Die Vereinsmeister stehen fest: In der Handball-Weser-Ems-Liga hat die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II das Heimspiel gegen die eigene Dritte mit 24:22 (14:10) gewonnen und belegt aktuell Tabellenplatz sechs – zwei Punkte und einen Rang vor der Dritten. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen rutschte indes nach dem 27:33 (15:18) in eigener Halle gegen die HSG Emden auf einen Abstiegsplatz ab. Auch die HSG Delmenhorst kassierte eine Niederlage und verlor mit 27:30 (11:13) beim Titelfavoriten und Spitzenreiter VfL Rastede.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 24:22 (14:10). Beide Mannschaften hatten im Vorfeld auf die Punkte spekuliert, am Ende jubelten aber nur die Spieler der Zweiten. Trainer Andreas Müller hatte sein Team sehr gut vorbereitet und in Fabian Ludwig die richtige Torwartwahl getroffen. Der Keeper hielt 60 Minuten lang exzellent. Auf der anderen Seite überzeugte nach der Pause, als die Dritte am Drücker war, auch Torhüter Sascha Dellwo. In einem sehr fairen Vereinsduell dominierten beide Abwehrreihen das Geschehen. Die Zweite erspielte sich von Beginn an einen kleinen Vorsprung, wobei das Team immer wieder von den technischen Fehlern des Gegners profitierte. Kurz vor der Pause baute die Müller-Sieben die Führung von 10:8 auf 14:10 aus.

Dieser Vorsprung hatte auch im zweiten Abschnitt stetig Bestand. Obwohl Dellwo das Tor der Dritten phasenweise regelrecht zunagelte, konnte seine Mannschaft nicht entscheidend verkürzen – dafür war die Fehlerquote in der Offensive schlichtweg zu hoch. Ein Sonderlob gab es am Ende noch für die beiden guten Schiedsrichterinnen Kerstin Janßen und Alexandra Hildener, die selbst für die HSG Delmenhorst in der Landesliga spielen. „Die beiden haben ihre Sache gut gemacht und wirklich klasse gepfiffen“, betonte Till Schwab-Sacher nach dem Spiel.

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Quelle: Delmenhorster Kurier