2./3. Herren – Mühsamer Sieg gegen den Tabellenletzten

Im Zweikampf: Matthias Schimmel
(links)
Bild: Dörte Eilers

Mühsamer Sieg gegen den Tabellenletzten
Harpstedt/Wildeshausen unterliegt der Nachbar-HSG mit 24:27
Sigrid Quahs

LANDKREIS In der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer hat sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III im Derby bei der HSG Harpstedt/Wildeshausen mit 27:24 durchgesetzt. Die Zweitvertretung aus Grüppenbühren/ Bookholzberg feierte einen Heimsieg gegen Holthusen.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 24:27 (12:11). Für die gastgebende HSG von Trainer Tim Buchmann, die als Tabellenzwölfter in Abstiegsgefahr schwebt, war in dieser Partie mehr drin. Doch acht schwache Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte, in denen gleich vier hochkarätige Chancen nicht verwertet werden konnten, nutzten die Gäste konsequent und legten mit vier Toren in Folge zum 12:15 den Grundstein zum späteren Erfolg. Die Hausherren hatten den besseren Start mit 5:2 (10.). Auch im weiteren Verlauf der Partie standen besonders die Deckungsreihen beider Mannschaften sehr sicher und verhinderten eine ganze Reihe von Chancen. Harpstedt/Wildeshausen hatte in den ersten Minuten der zweiten Hälfte Pech: Zweimal knallte der Ball an Pfosten oder Latte, und zwei weitere Chancen parierte Gäste-Keeper Sascha Dellwo. Dennoch kämpften sich die Gastgeber auf 16:17 (43.) heran. Dann verließen die Heimmannschaft die Kräfte und die HSG-Dritte zog auf 19:26 (52.) davon. Als Ingo Fichter vier Minuten vor Schluss auf 23:26 verkürzt hatte, schien zwar noch etwas mehr möglich, doch schon im Gegenzug traf Christoph Buyny zum 23:27. In der Schlussminute verbesserte die Heimmannschaft nur noch das Ergebnis.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II – TuS Holthusen 34:32 (19:17). Gegen das Schlusslicht tat sich die HSG sehr schwer. Coach Andreas Müller war mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Es war von unserer Seite mehr Krampf und Kampf als spielerische Klasse.“ Holthusen blieb bis zum Schluss auf Augenhöhe, vergab aber zwei Minuten vor dem Ende die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, und die HSG setzte sich auf 32:30 ab. Trotzdem kamen die Gäste Sekunden vor dem Abpfiff noch einmal gefährlich nahe auf 33:32 heran, ehe der überragende Goalgetter Nils Hammler mit dem letzten Treffer den Sack zu machte. Die Holthuser spielten phasenweise sehr undiszipliniert, fühlten sich benachteiligt und taten dieses lautstark kund. Das ahndeten die Unparteiischen konsequent, und so spielten die Gäste mehrmals in Unterzahl, was die Hausherren zu nutzen wussten. Die Abwehrleistungen ließen viele Wünsche offen, denn hüben wie drüben kamen die Angreifer häufig zu einfachen Toren. Nach dem Seitenwechsel schafften es die Hausherren nicht, sich entscheidend abzusetzen, denn die Gäste blieben bis zuletzt immer in Schlagdistanz. Doch die HSG hatte in der Schlussphase immer die richtige Antwort auf die Aufholjagd der Gäste.

Quelle: NWZ Online