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Landesliga: Grüppenbühren schlägt Meppen-Twist mit 25:23

Schwache Leistung reicht aus
Frederic Oetken

Nicht schön, aber erfolgreich ist das Auswärtsspiel des Handball-Landesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beim Tabellenvorletzten HSG Meppen-Twist verlaufen. Der Verbandsliga-Absteiger mühte sich am Sonnabend zu einem 25:23 (14:12)-Erfolg. Trainer Sven Engelmann fasste die Partie folgendermaßen zusammen: „Das war Not gegen Elend, wobei wir das Elend waren.“ Immerhin haben die Grüppenbührener sich nun erst einmal in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt.
In Meppen fand die Engelmann-Sieben zunächst nicht richtig in die Partie. Sie erlaubte sich viele technische Fehler und ließ im Abschluss die Konsequenz vermissen. Nach 25 Minuten stand es 9:9. Dass die Gäste danach mit einer 14:12-Führung in die Pause gingen, lag an einer Roten Karte wegen groben Foulspiels gegen einen Meppener (27.). Die Überzahl nutzte Grüppenbühren geschickt aus.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Auswärtsteam zunächst wie ausgewechselt. Die Deckung arbeitete nun wesentlich konsequenter, und Torhüter Arne Klostermann hielt mehrere wichtige Bälle. Binnen zwölf Minuten setzten sich die Gäste auf 20:12 ab. Danach war es mit der Grüppenbührener Herrlichkeit allerdings schon wieder vorbei. Durch vergebene Chancen und technische Fehler brachte das Engelmann-Team Meppen zurück ins Spiel. Zwischenzeitlich lagen die Grüppenbührener nur noch mit einem Tor vorne, brachte den knappen Vorsprung aber letztlich ins Ziel.

„Ich bin mit der Vorstellung meiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Die Spieler dachten wohl, es würde reichen, nur 70 Prozent des Leistungsvermögens abzurufen“, kritisierte Engelmann.

Quelle: Delmenhorster Kurier