2. Herren – Hammler spielt im Derby groß auf

hsglogoWeser-Ems-Liga: Grüppenbührens Zweite schlägt Harpstedt – 30:19/Delmenhorster Reserve siegt mit 30:25

Hammler spielt im Derby groß auf
Rolf Behrens

Überraschend deutlich setzten sich die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II im Weser-Ems-Liga-Derby gegen die HSG Harpstedt/Wildeshausen durch – 30:19 (16:11). Stark spielte auch die HSG Delmenhorst II, die die SG Friedrichsfehn/Petersfehn II mit 30:25 (14:11) bezwang.
Handball

Während die Weser-Ems-Liga Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II ihren Derbyerfolg über die HSG Harpstedt/Wildeshausen bejubelten, hatte die dritte Mannschaft der Grüppenbührener spielfrei. Die Heimpartie gegen die SG Wilhelmshaven wurde auf Wunsch der Gäste kurzfristig auf den 12. Dezember verlegt. Die HSG Delmenhorst II landete derweil einen hart erkämpften Heimsieg gegen eine aggressive spielende SG Friedrichsfehn/Petersfehn II.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – HSG Harpstedt/Wildeshausen 30:19 (16:11). Andreas Müller trainiert Grüppenbührens Zweite seit Saisonbeginn und hat dem Team in der kurzen Zeit offenbar eine neue Mentalität eingetrichtert. Diszipliniert, kampfstark und spielerisch enorm verbessert präsentierte sich die Mannschaft im Duell mit Harpstedt/Wildeshausen. Einzig das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten war verbesserungswürdig.

Im Derby kam den Gastgebern allerdings auch zugute, dass die Harpstedter weit unter ihren Möglichkeiten blieben. Insbesondere die Angriffsleistung der Gäste war miserabel. Der Rückraum war ein Totalausfall, und wenn es doch mal Chancen gab, war zumeist der starke Grüppenbührener Torhüter Fabian Ludwig zur Stelle. Auf der anderen Seite traf Nils Hammler fast nach Belieben und war ein Sieggarant für die Hausherren.

Anfangs war die Partie noch ausgeglichen verlaufen: Nach fünf Minuten stand es 3:3. Beim Stande von 4:3 vergab Harpstedts Tim Remme vom Siebenmeterpunkt den Ausgleich, und danach setzte sich Grüppenbühren mit drei Toren in Folge ab. Zur Pause lag das Müller-Team mit 16:11 vorne. Nach dem Seitenwechsel baute das Heimteam seinen Vorsprung kontinuierlich aus.

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Quelle: Delmenhorster Kurier