2. /3. Herren – Teams der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit Sieg und Niederlage

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DELMENHORST · BOOKHOLZBERG (SROE). Die ersten beiden Punkte hat Handball-Weser-Ems-Ligist HSG Delmenhorst II gegen die HSG Blexer TB/SVN eingefahren. Den dritten Sieg in Folge feierte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III beim Auswärtserfolg in Emden. Trotz einer Halbzeitführung verlor die HSG Grüppenbühren/BTB II bei der SG Wilhelmshaven unglücklich mit einem Tor.

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Emden – Grüppenbühren/BTB III 25:30 (10:14). Die Landkreis-HSG legte los wie die Feuerwehr. Ein überragender Inger Kuck im Tor, eine starke Deckung und Angreifer, bei denen jeder Wurf im gegnerischen Netz landete, sorgten für eine 12:3-Führung nach einer Viertelstunde. In der Folge fanden die Gastgeber immer besser in die Partie, schlossen zum 14:16 auf (46.). Die HSG behielt jedoch die Nerven, verteidigte nicht nur den knappen Vorsprung, sondern legte in den Schlussminuten noch einmal eine Schippe drauf.
HSG III: Dellwo, Kuck, Bymy 5, Denker 2, Dietz, Hische 2, Meyer 2, Milcarek 4, Ohlebusch 10, Rais 5, Schwab, Sudmann.

Wilhelmshaven – Grüppenbühren/BTB II 26:25 (12:16). Gegen die in der ersten Halbzeit sehr offensive Deckung der Gastgeber hatte die Landkreis-HSG keinerlei Probleme, zum Torerfolg zu kommen. Nachdem jedoch Kristen Krüger die rote Karte erhalten hatte (40.), kam ein Bruch ins Spiel. Der Vorsprung schmolz auf 20:21. In den Schlussminuten überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst erhielten zwei Wilhelmshavener Spieler, die sich in der Deckung lautstark stritten, zeitgleich eine Zwei-Minuten-Strafe. Sekunden später erlaubte sich Dominik Krüger ein überhartes Foulspiel und musste nach einer roten Karte auf der Tribüne Platz nehmen. Beim Stand von 25:25 (59.) und eigenem Ballbesitz zog Trainer Müller die grüne Karte, ermahnte seine Spieler zur Ruhe. Doch ein technischer Fehler im Angriff brachte Wilhelmshaven noch einmal in Ballbesitz. Nach einem Foul gegen den ballführenden Spieler zeigte der Schiedsrichter Sekunden vor Schluss auf die Siebenmeter-Linie. Beim Strafwurf hatte HSG-Keeper Timo Linnemann, der zuvor bereits drei Siebenmeter parierte, keine Chance.
HSG II: Linnemann, Borchers, Diehl 3, Hammler 12/4, Jüchter 1, D. Krüger, K. Krüger 2, Oetken 5, Uhlhorn, Weete 2.

Quelle: DK Online