Landkreis-Teams machen es spannend
TSG entscheidet Partie drei Minuten vor Ende – HSG dreht in Schlussphase auf
Beide Teams mussten bis zum Schluss zittern. Die HSG wurde für eine furiose Endphase belohnt.
Hein

Bewiesen viel Kampfgeist: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Werner Dörgeloh (Mitte) war 45 Minuten unterlegen, sicherte sich am Ende aber zwei Punkte.
Bild: Dörte Eilers

SANDKRUG/BOOKHOLZBERG Zwei Siege fuhren die Landkreis-Handballer in der Landesliga ein.

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HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – HSG Barnstorf/Diepholz II 34:32 (15:19). Für ihre große Moral belohnten sich die Spieler der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit einem Sieg. Zwar waren die Gäste über 45 Minuten die bessere Mannschaft, die Punkte sicherte sich jedoch die gastgebende HSG.

In der Anfangsphase war vor allem Gästespieler Kamil Chylinski, der 16 Treffer erzielte, kaum zu bremsen. So lag das Team von Sven Engelmann nach sechs Minuten mit 3:7 zurück, kämpfte sich aber bis Mitte des ersten Durchgangs zum 9:9-Ausgleich zurück. In den letzten sieben Minuten vor der Pause schien den Hausherren das Spiel wieder zu entgleiten, denn gleich vier klare Chancen vergaben die Angreifer innerhalb von einer Minute, und so setzte sich Barnstorf/Diepholz bis zur Pause wieder mit vier Toren ab.

Nach dem Seitenwechsel bewahrten die starken Keeper Jan-Bernd Döhle und Arne Klostermann ihre Mannschaft mit tollen Paraden vor einem höheren Rückstand. Tor für Tor holte die Engelmann-Sieben auf und kam in der 48. Minute durch Helge Voigt zum 27:27-Ausgleich. Die Führung wechselte nun ständig.

Als Voigt beim 30:31 vier Minuten vor dem Ende eine Zeitstrafe erhielt, schien die Partie ein negatives Ende für die Gastgeber zu nehmen. Doch mit einem furiosen Schlussspurt mit tollen Paraden und Treffern von Werner Dörgeloh und Stefan Buß kam das Heimteam zu einem 34:32-Sieg. „Die Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen. Wir haben nie den Kopf in den Sand gesteckt und bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt. Wir haben uns mit zwei weiteren Punkten belohnt“, sagte HSG-Trainer Sven Engelmann.

Quelle: NWZ Online