2./3. Herren – Grüppenbührens Dritte gewinnt Derby

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Rolf Behrens

Für die beiden Mannschaften der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg war es ein erfolgreiches Wochenende in der Handball-Weser-Ems-Liga. Das dritte Team setzte sich im Derby gegen die HSG Delmenhorst II mit 30:21 (15:10) durch, während die Zweite bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn II mit 21:19 (10:9) gewann.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III – HSG Delmenhorst II 30:21 (15:10). Die Grüppenbührener Routiniers spielten ihre ganze Erfahrung aus, sodass die jungen Delmenhorster das Nachsehen hatten. Till Schwab aus dem Heimteam fand trotzdem lobende Worte für den Gegner: „Die Delmenhorster sind wirklich gut und haben Potenzial. Ihre Zeit wird mit Sicherheit noch kommen.“ Gegen die gut gestaffelte Grüppenbührener Abwehr mit Ralf Denker und Nico Parwanow im Mittelblock kamen die Gäste aber kaum zum Zug. Im Angriff der Gastgeber traf Christoph Buyny fast nach Belieben und warf insgesamt sieben Treffer. Die Delmenhorster offenbarten dagegen von Beginn an Schwächen in der Chancenverwertung. Die Mannschaft von Trainer Florian Bogun ließ in der Anfangsphase vier große Möglichkeiten ungenutzt und geriet mit 4:9 in Rückstand.
Zur Pause führten die Hausherren mit 15:10. Nach dem Seitenwechsel brachten Raphael Schween und Christoph Meyer-Ebrecht die Delmenhorster noch einmal auf 14:17 heran. In der Schlussphase retteten die Grüppenbührener ihren Vorsprung aber souverän über die Zeit, während die Gäste die Köpfe zu schnell hängen ließen.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – SG Friedrichsfehn/Petersfehn II 21:19 (10:9). Die Zuschauer in der Halle am Ammerweg sahen eine hart umkämpfte Partie. Es gab Rote Karten wegen groben Foulspiels gegen die Grüppenbührener Sven Jüchter (14.) und Matthias Weete (53.) sowie gegen einen Friedrichsfehner (18.). Beide Teams schenkten sich also nichts. Nach 20 Minuten lagen die Gastgeber knapp in Front – 6:5. Zur Pause hieß es 10:9. Nach dem Seitenwechsel dominierten weiterhin die beiden Abwehrreihen und die Torhüter das Geschehen. Kevin Wehnert gelang das wichtige 19:17 für Grüppenbühren (50.). Danach ließ die Sieben von Trainer Andreas Müller in der Abwehr nicht mehr viel zu und brachte den Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel.

Quelle: Weser Kurier