2.+3. Herren – Grüppenbührens Reserve schlägt Vizemeister HSG Emden mit 25:22

Weser-Ems-Liga: Grüppenbührens Reserve schlägt Vizemeister HSG Emden mit 25:22 – 10.09.2013
Überraschungserfolg bei Müllers Einstand
Von Rolf Behrens

Wilhelmshaven · Ganderkesee-Bookholzberg · H · Holthusen. Nur eine der vier Handball-Mannschaften aus der Region hat am ersten Spieltag der Weser-Ems-Liga einen Sieg gelandet. Ausgerechnet die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II, die nach dem sportlichen Abstieg durch die Hintertür wieder in die Spielklasse gekommen war, setzte ein Ausrufezeichen. Sie gewann gegen die HSG Emden mit 25:22 (10:11). Niederlagen kassierten dagegen Grüppenbührens Dritte mit 23:27 (14:12) bei der HSG Wilhelmshaven II, die HSG Delmenhorst II mit 17:23 (10:12) beim TuS Holthusen und die HSG Harpstedt/Wildeshausen mit 25:32 (13:15) gegen die SG Fried richsfehn/Petersfehn II.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – HSG Emden 25:22 (10:11). Der Einstand des neuen Grüppenbührener Trainers Andreas Müller war rundum gelungen. Gegen den amtierenden Vizemeister Emden zeigte das Team, dass es Potenzial besitzt. „Die Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft trägt bereits Früchte“, sagte Müller. In den ersten 30 Minuten hatten die Gastgeber allerdings nervös agiert und viele technische Fehler begangen. Nach 25 Minuten lagen die Grüppenbührener folglich mit 6:11 hinten, kämpften sich aber bis zur Pause auf 10:11 heran. Bis zum Stand von 15:15 blieb die Partie ausgeglichen (45.). Danach konnten die Emder nicht mehr nachlegen, während sich Grüppenbühren weiter steigerte. Die Hausherren gingen mit 18:15 in Front und verteidigten ihren Vorsprung bis zum Ende. „Auf der Leistung kann man aufbauen“, fand Müller.

HSG Wilhelmshaven II – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 27:23 (12:14). „Es ist kein Beinbruch, bei einem Meisterschaftsanwärter zu verlieren“, sagte Grüppenbührens Till Schwab. Nach dem Rückzug der ersten Mannschaft haben die Wilhelmshavener ihre zweite personell aufgerüstet. Dennoch waren die Gäste mit ihrem kleinen Kader nicht chancenlos. In der ersten Halbzeit spielten sie ihre Angriffe geduldig aus, sodass sie zur Pause mit 14:12 führten. Nach dem Seitenwechsel bauten die Grüppenbührener ihren Vorsprung bis auf 16:12 aus (36.). Das war insbesondere ein Verdienst der sicheren Deckung um den starken Ralf Denker. In den letzten 20 Minuten ging den Gästen jedoch die Luft aus, weil die Alternativen auf der Bank fehlten. Dann sah auch noch Ralph Ohlebusch die Rote Karte (43.). Wilhelmshaven drehte das Spiel mit sechs Toren in Folge und gewann über 23:21 und 25:21 letztlich verdient mit 27:23.

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Quelle: Delmenhorster Kurier